Russische Waffenlieferung
USA entsetzt über Waffen für Assad

Die USA haben Russland vorgeworfen, es behindere die Friedensbemühungen im Syrien-Konflikt durch Waffenlieferungen. Israel dürfte das kaum stören. Man habe lieber einen bekannten Teufel als unbekannte Dämonen, heißt es.

Washington/ IstanbulUS-Generalstabschef Martin Dempsey hat russische Waffenlieferungen an das syrische Regime scharf kritisiert. Die Entscheidung Moskaus, Anti-Schiffs-Raketen nach Syrien zu liefern, werde den Bürgerkrieg verlängern, sagte Dempsey vor Journalisten im Pentagon bei Washington.

Israel ist das Assad-Regime dagegen sympathischer, als ein von anti-israelischen Islamisten beherrschtes Nachbarland. „Lieber einen bekannten Teufel (Präsident Baschar al-Assad), als unbekannte Dämonen, wenn Syrien im Chaos versinkt und sich dort Extremisten aus der ganzen arabischen Welt breitmachen“, zitierte die britische Tageszeitung „The Times“ am Samstag einen ungenannten israelischen Geheimdienstoffizier. Am günstigsten für Israel und die Region sei es, wenn Assad zwar geschwächt werde, aber an der Macht bleibe.

Syrische Rebellen eroberten im Nordosten der syrischen Stadt Hama vier Dörfer, die von Angehörigen der alawitischen Minderheit bewohnt sind. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete, die Bewohner der Ortschaften, die nach wochenlanger Belagerung von den Regierungstruppen aufgegeben worden waren, seien geflohen.

Die meisten Revolutionäre sind Sunniten. Präsident Assad ist Alawit. Schlüsselpositionen im Sicherheitsapparat hat er bevorzugt mit Verwandten und Angehörigen alawitischer Familienclans besetzt.

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USA entsetzt über Waffen für Assad

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„Wir warnen vor einem Massaker“

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