Russischer Präsidentschaftskandidat
Medwedew setzt auf gute Beziehungen zu USA

Der vom Kreml unterstützte russische Präsidentschaftskandidat Dmitri Medwedew hat seinen Willen zur Zusammenarbeit mit den USA bekräftigt. Damit tritt er in die politischen Fußstapfen des scheidenden Amtsinhabers Wladimir Putin.

HB MOSKAU. „In der heutigen globalisierten Welt, in der unsere beiden Staaten im wesentlichen für das gleiche Wertesystem eintreten, muss eine solche Kooperation fortgeführt werden“, sagte der vom scheidenden Amtsinhaber Wladimir Putin unterstützte Medwedew (42) nach Angaben der Agentur Interfas in der Stadt Krasnojarsk. In Übereinstimmung mit Putin erklärte Medwedew, gemeinsame Herausforderungen Russlands und der USA seien der Kampf gegen Terrorismus und Drogenschmuggel, Energieprobleme sowie der Klimawandel.

Für die Wahl am 2. März wird Medwedew als sicherer Sieger gehandelt. Der Vizeregierungschef und Aufsichtsratsvorsitzende des Gasmonopolisten Gazprom gilt innerhalb der russischen Politik als vergleichsweise liberal. Putin hatte noch am Donnerstag scharfe Kritik an den US-Raketenabwehrplänen für Mitteleuropa geäußert und russische Reaktionen angedroht. Medwedew hält sich dagegen im Wahlkampf mit Drohungen gegen den Westen zurück. Putin will nach einem Wahlsieg Medwedews unter dem neuen Präsidenten als Regierungschef weitermachen.

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