Russland
Anschlag auf Schnellzug vereitelt

In Russland will der Geheimdienst FSB einen Terroranschlag auf einen Schnellzug verhindert haben. Schon im Juli seien vier Islamisten aus dem Nordkaukasus verhaftet worden.
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MoskauDer russische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf den vom Siemens-Konzern gebauten Schnellzug „Sapsan“ von Moskau nach St. Petersburg vereitelt. Vier Islamisten aus dem Konfliktgebiet Nordkaukasus hätten bereits einen Sprengsatz vorbereitet, als sie im Juli festgenommen worden seien. Das berichtete die russische Tageszeitung „Kommersant“ am Montag unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst FSB.

Islamisten hatten 2009 auf der gleichen Strecke den modernen Newski Express mit einer Bombe zum Entgleisen gebracht und 26 Menschen getötet. Zu dem Anschlag bekannte sich der oft als „Bin Laden Russlands“ bezeichnete tschetschenische Terrorist Doku Umarow, der einen „Sabotagekrieg“ gegen die „blutige Besatzungspolitik“ Moskaus im Kaukasus ankündigte.

FSB-Chef Alexander Bortnikow hatte im Juli Staatspräsident Dmitri Medwedew über einen vereitelten Anschlag informiert, ohne öffentlich Details zu nennen. Vor den russischen Parlamentswahlen im Dezember verbreitet der FSB zunehmend Erfolgsmeldungen über angeblich verhinderte Attentate.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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