Russland-Beziehungen

Quadriga-Debatte war schädlich

Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Rainer Lindner, kritisiert die Debatte um Putin und den Quadriga-Preis. Langfristige Folgen befürchtet er aber nicht.
6 Kommentare

MünchenDie Debatte um den zurückgezogenen Quadriga-Preis an Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin hätte nach Ansicht von Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, allen Beteiligten erspart werden müssen. „Das ist sicherlich schädlich für die deutsch-russischen Beziehungen“, sagte er am Dienstag im Bayerischen Rundfunk.

Lindner sieht die Wirtschaftsbeziehungen dadurch nicht beeinträchtigt. „Die Wirtschaft konzentriert sich auf die aktuellen Projekte“, sagte er. Russland sei für Deutschland ein großer Markt. „Wir haben inzwischen 6.500 deutsche Unternehmen, die in Russland präsent sind, das sind fast mehr als alle anderen EU-Staaten gemeinsam haben“, fügte der Geschäftsführer hinzu.

Putin sollte für seine Verdienste für die deutsch-russischen Beziehungen geehrt werden. Nach heftiger Kritik an dieser Entscheidung hatte das gemeinnützige Netzwerk Quadriga aber entschieden, in diesem Jahr überhaupt keine Preise zu vergeben.

  • dpa
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6 Kommentare zu "Russland-Beziehungen: "Quadriga-Debatte war schädlich""

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  • Wahnsinn, wie unglaublich inkompetent Leute entscheiden können,
    1. falsch Preis für Putin, den Antidemokraten
    2. falsch: den Preis dann doch nicht zu vergeben

    und das beim Russen, bei dem wir vollkommen und total abhängig mit dem Gas sind. Putin vergisst nie, sagen alle.

    Auf der Webseite von diequadriga kann man die bisherigen Preisträger ansehen....

    Dabei soll man doch Leute erst lange nach ihrem Tode "seligsprechen".
    Warum? Weil viele Schweinereien dann oft erst herauskommen. Beim Putin weiß man es jetzt schon!

    Und das beim Russen, bei dem wir vollkommen abhängig mit dem Gas sind.

  • russland braucht deutschland. das ist in der geschichte immer so gewesen. deutschland hat damals den fehler gemacht, hitler und co. zu verehren und sollte den kommunismus in diesem Land bekämpfen. nun ist der kommunismus weg, aber wir leben in trotzdem in einer versklavungsgesellschaft. nun bestimmt der, der am längeren hebel sitzt. rußland ist erneut erstarkt, kann zwar nicht mit den usa, aber braucht deutschland sehr, um die macht in europa auszuweiten durch gazprom und co.

  • Im Gegensatz zu vielen anderen "Nur-Politikern" ist Putin ein Staatsmann der kraftvoll russische Interessen vertritt und für ein gutes deutsch-russisches Verhältnis steht.
    Politiker wie Cem Özdemir, der als Marionette an ganz anderen Fäden hängt sind gegen ein gutes deutsch-russisches Einvernehmen und verhalten sich auch entsprechend. Über ihre wahren Beweggründe sollte man sich keine Illusionen machen.

  • "Freiheit" ist ein Kunstwort und wird von der Politik immer wieder falsch verstanden. Wenn die Bürger von Freiheit reden, meinen Sie damit ihre eigene Individualität usw. Wenn Politiker von Freiheit sprechen, meinen diese meist die Reisefreiheit (du bürger kannst nun überallhin wo du willst, du kannst ja machen was du willst, achja, aber du bleibst trotzdem sklave der gesellschaftlichen Strukturen, vergiss das nicht). So siehts aus. Das wurde den Bürgern aus dem Ostblock eingetrichtert, nun sollen die radikalislamischen Länder "bekehrt" werden. Zu welchem Preis? Damit wir neue Antiterrorgesetze akzeptieren, die die wirkliche bürgerliche Freiheit immer mehr einschränken werden. Ein paradoxes System, dass nur wenige kapieren bzw. begreifen.

  • Der Quadriga-Preis ist eh nur Augenwischerei für diejenigen, die glauben, dass die Demokratie wirklich funktioniert und die Staaten demokratisch funktionieren.

    In Wirklichkeit spielen weltweit ganz andere Kräfte von Lobby-Netzwerken, Mafia, Geheimdiensten, usw. die entscheidende Rolle und die spielen undemokratisch. Und da ist Putin immer ein fairer Streiter gewesen für Stabilität und gutes Miteinander sowohl in Russland als auch für Europa. Er sieht sich in der Rolle eines Zaren, der waltet und verwaltet. Besser geht es nunmal nicht.

    Die Demokratie ist nur Makulatur, nur Fassade für den Glauben der Gutdünker. Fertig.

  • Der Quadriga-Preis ist eh nur Augenwischerei für diejenigen, dass die Demokratie wirklich funktioniert und die Staaten demokratisch funktionieren.

    In Wirklichkeit spielen weltweit ganz andere Kräfte von Lobby-Netzwerken, Mafia, Geheimdiensten, usw. die entscheidende Rolle und die spielen undemokratisch. Und da iat Putin immer ein fairer Streiter gewesen für Stabilität und gutes Miteinander sowohl in RUssland aus auch für Europa. Er sieht sich in der Rolle eines Zaren, der waltet und verwaltet. Besser geht es nunmal nicht.

    Die Demokratie ist nur Makulatur, nur Fassade für den Glauben der Gutdünker. Fertig.

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