Russland, China und Europa setzen auf Dialog
Bush vergleicht Bin Laden mit Hitler und Lenin

US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede zur weltweiten Sicherheitslage den radikalen Moslem-Führer Osama bin Laden mit Hitler und Lenin verglichen und zudem den Iran scharf angegriffen. Besonders kritisierte er die iranische Führung für ihre Hasspredigten gegen Amerika und Israel. Seine eigene Rede hat unterdessen große Ähnlichkeiten mit Duktus und Wortwahl eben jener Hasspredigten.

HB WASHINGTON. Nach wie vor predige die iranische Führung den Hass auf Amerika und die Zerstörung Israels, sagte Bush am Dienstag in Washington. „Die freie Welt wird nicht erlauben, dass der Iran atomare Waffen entwickelt“, betonte er. Im Iran habe ein „Regime der Tyranei“ die Macht, die den Reichtum des Landes für die Unterstützung von Terroristen und der Verbreitung ihres radikalen Programms missbrauche.

Bush verglich zudem El-Kaida-Chef Bin Laden mit Hitler und Lenin. Sein Terrornetzwerk wolle einen „geeinten totalitären islamischen Staat errichten, der der freien Welt die Stirn bieten und sie schließlich vernichten kann“, sagte Bush vor einer Offiziers-Vereinigung. Bin Laden habe den Irak „zur Hauptstadt des Kalifats erklärt“, erklärte er weiter. Er sei für die Terroristen die „wichtigste Front“ im Kampf gegen den freien Westen. Deshalb sei es so wichtig, im Irak der Demokratie und Freiheit zum Durchbruch zu verhelfen. Bush zitierte in seiner Rede mehrfach Bin Laden. „Wir wissen, was die Terroristen tun wollen, denn sie haben es uns gesagt“, sagte Bush. „Und wir müssen ihre Worte ernst nehmen.“

Der weltweite Kampf gegen den Terrorismus werde noch lange dauern und schwierig werden und „Opfer von uns verlangen“. Der Präsident warnte davor, die Terroristen zu unterschätzen. „Sie sind ohne Gewissen, aber sie sind nicht verrückt“. Islamisten wollten weltweit ein totalitäres Kalifat errichten. Ziel sei die Zerstörung der freien, zivilisierten Welt. Verhandlungen mit diesen Kräften sei unmöglich. Der schiitische und der sunnitische Terrorismus seien nur zwei Gesichter der selben Gefahr. Sie alle verfolgten die „düstere Vision eines gewalttätigen, radikalen Islams“.

Die Herausforderung durch die Islamisten sei nur vergleichbar mit dem Kampf gegen die Nazis vor über 60 Jahren. Diesmal aber würde die freie Welt nicht zu lange warten und rechtzeitig die Hass-Ideologie eindämmen, sagte Bush. „Wir werden nicht ruhen, wir werden nicht zurückweichen und wir werden uns nicht zurückziehen von diesem Kampf, bis diese Bedrohung der Zivilisation beseitigt ist.“ Die USA würden nichts anderes akzeptieren als einen Sieg im Krieg gegen den Terror. Die Geschichte habe gezeigt, wie gefährlich es sei, das Böse zu unterschätzen.

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