Russland
Europäische Wahlbeobachter kritisieren Wahl

Bei der russischen Präsidentenwahl stellt nach Angaben europäischer Wahlbeobachter ein ungleicher Zugang der Kandidaten zu den Medien die Fairness der Abstimmung in Frage.

HB MOSKAU. Die Wahlbeobachter des Europarats haben den Verlauf der Präsidentenwahl in Russland kritisiert. Die demokratische Fairness der Abstimmung sei zweifelhaft, erklärte Andreas Gross, Chef der von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (Pace) gestellten Gruppe, am Montag bei der Vorlage seines Berichts. Bei der Abstimmung am Sonntag seien dieselben Mängel zu beobachten gewesen wie bei der Parlamentswahl im Dezember.

Dem offiziellen Ergebnis zufolge hat der 42-jährige Dmitri Medwedew die Wahl mit 70,2 Prozent der Stimmen gewonnen. Er war der Wunschkandidat des bisherigen Präsidenten Wladimir Putin. Der Europarat hatte bereits den Wahlkampf als unfair kritisiert. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat aus Protest gegen die Bedingungen der Regierung in Moskau keine Wahlbeobachter nach Russland geschickt.

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