Russland Geheimdienst zerschlägt IS-Zelle

Der russische Geheimdienst hat vier IS-Mitglieder festgenommen, die Selbstmordanschläge geplant haben sollen. Die Bombenanschläge waren offenbar für den Jahreswechsel und den Wahlkampf in Moskau geplant.
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Im April waren bei einem Selbstmord-Bombenanschlag in der U-Bahn von St. Petersburg 16 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Quelle: dpa
Anschlag in St. Petersburg

Im April waren bei einem Selbstmord-Bombenanschlag in der U-Bahn von St. Petersburg 16 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

(Foto: dpa)

MoskauDer russische Inlandsgeheimdienst hat nach eigenen Angaben vier mutmaßliche Mitglieder einer Schläferzelle der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen. Sie hätten Selbstmordanschläge in Moskau geplant, teilte der FSB am Dienstag mit.

Die Bombenanschläge seien für den Jahreswechsel und während des Präsidentschaftswahlkampfs im kommenden Jahr geplant gewesen. Die Verdächtigen stammten aus ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien und hätten selbstgemachte Sprengkörper gebaut. Bei einer Durchsuchung ihrer Mietwohnung außerhalb Moskaus seien Sprengstoff, Sturmgewehre und Handgranaten gefunden worden.

In der südrussischen Region Stawropol sei eine weitere IS-Zelle ausgehoben worden, sagte FSB-Direktor Alexander Bortnikow.

Im April waren bei einem Selbstmord-Bombenanschlag in der U-Bahn von St. Petersburg 16 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

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