Russlandaffäre US-Senat veröffentlicht Mitschrift von Trump Jr. Anhörung zur Russlandaffäre

Die Befragung von Trumps Sohn soll nun neue Details über das Treffen von Trumps Wahlkampfteam mit einer russischen Anwältin ans Licht bringen.
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Trumps Sohn war bei dem Treffen im Trump Tower anwesend, trotzdem sind seine Antworten wenig aufschlussreich. Quelle: AFP
Donald Trump Jr.

Trumps Sohn war bei dem Treffen im Trump Tower anwesend, trotzdem sind seine Antworten wenig aufschlussreich.

(Foto: AFP)

WashingtonDer zuständige US-Justizausschuss hat am diesem Mittwoch eine Mitschrift einer Befragung mit Donald Trump Jr. veröffentlich. Hintergrund der Befragung war ein Treffen im Trump-Tower im Jahr 2016 zwischen Donald Trump Jr., und anderen Mitgliedern aus Trumps Kreisen mit einer russischen Anwältin. Diese hatte versprochen schädigende Details über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton preiszugeben. Bis heute ist dieses Gespräch ein potentieller Hinweis darauf, dass es einen Eingriff durch Russland auf den amerikanischen Wahlkampf gegeben haben könnte.

In dem Gespräch vom 07. September 2017 verteidigt sich Trump Jr. zunächst: Er hätte nie mit einer ausländischen Regierung zusammengearbeitet, noch habe er Kenntnis, dass jemand anderes das getan hätte. Er sei von Anfang an skeptisch über die Bedeutung eines solchen Treffens gewesen. Er sagte aber auch, dass er nicht geglaubt habe, dass daran etwas falsch sei, an dem Treffen im Trump Tower teilzunehmen. Auch geht aus dem Skript hervor, dass er seinem Vater im Vorfeld nichts von dem Treffen erzählt haben soll.

In einem Statement vom Mittwoch sagt Trump Jr. er freue sich, dem Justizausschuss geholfen zu haben und dass die die Öffentlichkeit nun sehen kann, dass er auf jede Frage während des fünfstündigen Meetings aufrichtig und deutlich geantwortet habe.
Aus dem 2.500 Seiten starken Dokument geht aber auch hervor, dass Trump Jr. mehreren Fragen auswich und sagte, er könne sich nicht erinnern. Auf diese Art antwortete er auch auf die Frage, ob er je mit einem Vater über die Ermittlungen zur Rolle Russlands bei der Präsidentenwahl gesprochen zu haben.


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