Sanktionen gegen Russland Bundesregierung sorgt sich um russische Wirtschaft

Die russische Wirtschaft steuert auf eine schwere Krise zu. Die Bundesregierung zeigt sich besorgt. Allerdings sei die Krise nicht vorrangig auf Sanktionen zurückzuführen. Ökonomen halten eine Staatspleite für möglich.
Update: 17.12.2014 - 13:48 Uhr 27 Kommentare

Neue Sanktionen: Kein Grund zur Freude

BerlinDie Bundesregierung hat sich besorgt über die russische Wirtschaftskrise geäußert. „Die Lage ist tatsächlich ernst“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Mittwoch in Berlin.

Regierungssprecher Steffen Seibert ergänzte, die Bundesregierung beobachte die Entwicklung in Russland aufmerksam. Er betonte, dass die Krise nicht vorrangig auf die von EU und USA im Zuge des Ukraine-Konflikts gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen zurückgehe. Die Krise habe verschiedene Ursachen, von denen die meisten schon vor dem Ukraine-Konflikt angelegt gewesen seien, sagte Seibert, ohne konkreter zu werden.

Auch die EU-Kommission hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Entwicklung in Russland geäußert. „Wir sehen alle mit großer Sorge, wie sich die russische Wirtschaft entwickelt“, sagte ein Kommissionsvertreter am Mittwoch in Berlin. „Niemand hat ein Interesse daran, dass Russland in eine tiefe Depression stürzt“, betonte er. Die Kommission setze sich deshalb dafür ein, dass alle Möglichkeiten genutzt würden, um in der Ukraine-Krise mit Russland ins Gespräch zu kommen.
Russland müsse zu einer Konfliktlösung auf Grundlage des Minsker Abkommens zurückkehren. Bisher seien keine derartigen Schritte sichtbar. Der EU-Gipfel wird sich am Donnerstag und Freitag auch mit der Frage der EU-Sanktionen gegen Russland wegen dessen Vorgehens in der Ukraine befassen. Im Gespräch sind derzeit aber nur eine Ausweitung der Sanktionen. Der Westen wirft Russland vor, die Rebellen in der Ost-Ukraine zu unterstützen und damit zur Destabilisierung des Landes beizutragen. Die USA und die Europäische Union haben deshalb eine Reihe von Sanktionen gegen Russland verhängt.

Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite bei 33 Prozent
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27 Kommentare zu "Sanktionen gegen Russland: Bundesregierung sorgt sich um russische Wirtschaft"

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  • *lach*

    Die Saktionen der EU waren immer nur Sanktiönchen. Dass der Verfall des Ölpreises kommen würde hatte niemand geahnt. Nun kommen die Sanktiönchen halt noch oben drauf und haben plötzlich tatsächlich Auswirkungen. Das wollte aber doch niemand!
    Russland sollte in der Ukraine beschäftigt werden - um sich weniger um den nahen Osten zu kümmern.
    Das dort die IS sich zur gleichen Zeit verselbständigen würden war so auch nicht geplant.
    Ich würde sagen, dass alles ist eher unter der Überschrift "Die Geister die ich rief ..." zu vermerken.

    Man könnte auch sagen: Obama plante - doch Menschen handelten :-)

    Dumm gelaufen

  • Die westliche Heuchelei ist nicht zu überbieten .Es grenzt an Verbrechen einen Staat zu ruinieren nur weil er sich nicht den westlichen Machenschaften unterwerfen will. Ich bin kein Putintroll sondern mache mir Sorgen um
    meine Enkel was aus Deutschland und Europa werden soll wenn solche "Polit.Gangster"weiter solche dreckige Politik betreiben

  • Wer stoppt die Kriegspropaganda gegen Russland?

    Wollen die Vereinigte Schulden von Amerika einen 3. Weltkrieg?

    Man mag es kaum glauben, aber es stimmt: Die Amerikaner stehen inzwischen mit fast 60 000 Milliarden Dollar in der Kreide!

    Genau genommen sind es 59400 Mrd. Dollar, wenn man Staatsschulden, Firmenschulden, Hypotheken und Verbraucherschulden addiert.

    Eine Summe, die sich jeder Beschreibung entzieht!

    Hätten Sie beispielsweise zur Zeit Jesu gelebt und hätten seitdem an jedem einzelnen Tag 80 Mio. Dollar ausgegeben, wären Sie noch immer nicht bei 59400 Mrd. Dollar!

    Die USA sind pleite und ihr Dollar am Ende. Aber Sie kennen das sicherlich aus dem Tierreich: Ein angeschossenes Raubtier ist besonders gefährlich und vor allem in seinen Reaktion unberechenbar. Und genauso schätze ich die USA in der aktuellen Krisenlage ein.

    Putin trennt sich vom Dollar und kauft physisches Gold und verabschiedet sich damit ganz offen vom Dollar. Im gleichen Atemzug eröffnet Russland Konten in Asien und stellt die Export-Verträge auf asiatische Währungen wie den chinesischen Yuan um.

    Sind Russland & China auf dem Weg, sich vom Dollar-Zwangssystem zu befreien?

    Wenn sie damit Erfolg haben, bedeutet es den Todesstoß für die globale Vormachtstellung Amerikas bzw. der privaten FED-Bankster!

    Seit dem 2. Weltkrieg wird der Handel mit Erdöl gezwungenermassen in privaten Fed-Dollar fakturiert, was der Rest der Welt ( Dank US Army oder besser FED Army ) so hinzunehmen hatte.

    Wer sein Öl nicht gegen private Dollar, sondern gegen Euro verkaufen wollte, wurde vom westlichen Medienkartell zum "Terroristen" erklärt ( Saddam Hussein , Hugo Chavez, Gaddafi, Ahmadinedschad ) und von der Nato "befreit".

    Ist das der Grund warum FED-Marionette Obama einen Nato-Krieg in Europa mit Russland will?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/das-amerikanisch-saudische-geheime-abkommen-ueb

  • Obwohl der Staats-Bankrott droht, verdoppelt die Ukraine ihre Militär-Ausgaben!

    Die US-Marionettenregierung in Kiew zieht 40.000 Wehrpflichtige ein und erhöht die Militärausgaben auf 2,4 Milliarden Euro!

    Das Land ist pleite und kann seine Schulden aktuell nur mit Krediten vom EU-Steuerzahler bedienen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/12/obwohl-staats-bankrott-droht-ukraine-verdoppelt-militaer-ausgaben/

  • Warum machen alle Leitmedien bei der Kriegstreiberei der Amerikaner mit?

    Sind denn deutsche Journalisten nur noch US-Marionetten?

    Nicht nur mir fällt auf, dass es inzwischen immer mehr dieser Marionetten in deutschen Redaktionsstuben gibt.

    Pressefreiheit?

    Wer hat nicht das Gefühl, von den Medien manipuliert oder gar belogen zu werden?
    Bislang galt es als "Verschwörungstheorie", dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt das Gehirn waschen.

    Die Leitmedien im deutschsprachigen Raum sind wie gleichgeschaltet.
    Sie berichten nur noch nach den Regeln der Politischen Korrektheit, betreiben im Interesse der USA Kriegshetze gegen Russland und unterdrücken den freien Informationsfluss.

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gilt als eine der renommiertesten deutschen Zeitungen. Dieses Bild hat jetzt auch der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer erschüttert.

    Willy Wimmer, der verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, sagt:

    "Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung."

    Wie bitte?

    Das US-Außenministerium kann darüber bestimmen, ob und welche Artikel in der renommierten und angeblich so unabhängigen FAZ erscheinen?

    Es sind solche Aussagen, welche derzeit nicht nur unter Journalisten für erhebliche Unruhe sorgen. Denn in dem neuen Sachbuchbestseller von Udo Ulfkotte "Gekaufte Journalisten" wird detailliert beschrieben, wie die großen Journalisten der Leitmedien uns Bürger im Interesse der Mächtigen manipulieren.

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/wolfgang-effenberger/boeser-russe-guter-amerikaner-und-gekaufte-journalisten.html

  • Helga Trauen,
    Ja,Flinten-Uschi ist schon ganz unruhig, sie will doch endlich mal irgendwo einmarschieren
    Eione Erkenntnis kann man aus der Politik der letzten 9 Jahre ziehen:
    Je mehr Weiber dort sind, desto schlimmer ist es geworden denn es sind ja nicht die Besten die in der Politik sind

  • Solche Diskussionen bringen ja mittlerweile gar nix mehr. Da brauch ich keine Nachhilfe. Soll Deutschland auf die Rückgabe von Königsberg pochen?! Wie weit wollen wir da bei Gebietsansprüchen zurückgehen? Mittelalter? Steinzeit? Russland hatte die Ukraine völkerrechtlich in den Grenzen incl. Krim anerkannt, wie die übrige Welt auch. Putin hat seinem Volk einen Bärendienst erwiesen. Und wenn die Russen objektiv informiert würden, sähen sie das wohl auch so. Bitter, selbst bei sofortiger Aufhebung der Sanktionen wird es Jahre brauchen bis wieder Vertrauen und ein positives Investitionsklima hergestellt ist.

  • Also wenn es nicht so ernst wäre, könnte man einen Lachkrampf bekommen.
    Erst verhängt diese Obam-hörige Merkel Sanktionen und nun wollen sie helfen?
    Die Deutsche Politik hat wohl Anst, dass es auch uns trifft

  • Man muß die eigene Bevölkerung schon für völlig verblödet halten, wenn man so argumentiert wie unsere Politiker im Verlauf der Ukrainekrise. Bevor Rußland pleite geht werden die Waffen sprechen. Mal sehen was Frau Merkel dann macht. Vielleicht gibt es ja im Mai 2015 zwei Siegesfeiern.

  • Es soll nicht belehrend klingen, aber es ist angezeigt,Ihre Geschichtskenntnisse zu vertiefen. Die Krim gehörte immer zu Russland und die Gründung Russlands selbst geht auch auf das ostslawische Fürstentum der Kiewer Rus zurück. Und was die Gegenwart betrifft, so lebt im sog. Donezbecken eine mehrheitlich russische Bevölkerung. Diese Zusammenhänge sollte man bei der Beurteilung der derzeitigen Lage zumindest kennen.

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