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26.11.2007 

China will den Anteil der Kernkraft am Strommix des Landes bis 2020 auf vier Prozent erhöhen und damit mehr als verdoppeln. Bis zu 26 neue Reaktoren sollen helfen, die Abhängigkeit der rapide wachsenden Volkswirtschaft von Ölimporten zu senken und die Emissionen bei der Stromerzeugung zu senken. In den nächsten 15 Jahren will Beijing 450 Mrd. Yuan (41 Mrd. Euro) in die Kernkraft investieren.

Neben der technischen Expertise der Franzosen setzt China auch auf amerikanisches Knowhow. Im Juli hatte China Guangdong bereits einen Kernkraft-Auftrag über 5,3 Mrd. Dollar (3,6 Mrd. Euro) an den Areva -Erzrivalen Westinghouse Electric Co. vergeben. Das US-Unternehmen wird Ausrüstung und Technologie für den Bau von vier Reaktionen bereitstellen. "China sucht ein Gleichgewicht in seinen Beziehungen zu den USA und zu Frankreich - deshalb wurden an beide Länder Aufträge vergeben“, sagte Analyst Zhou Bo vom Wertpapierhaus Shenyin & Wanguo Securities Co.

Bislang betreibt China elf Atomreaktoren mit einer Gesamtkapazität von 8 700 Megawatt. Das Land deckt 1,6 Prozent des Stromverbrauchs durch die Kernkraft. Die Provinz Guangdong, das größte Zentrum der chinesischen Industrie, will nach Angaben der chinesischen Wirtschaftszeitung 21 Century Business Herald bis 2010 73,9 Mrd. Yuan in Kernkraftwerke investieren.

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