Satelliten-Navigationssystem
Milliardenschwerer Rettungsplan für Galileo

Die EU-Staaten wollen das Satelliten-Navigationssystem Galileo mit Steuergeldern in Milliardenhöhe vor dem Absturz retten. Der Plan kostet die Bürger nach Berechnungen von der EU-Kommission mehr als zwei Milliarden. Experten rechnen mit einem Vielfachen.

HB LUXEMBURG. Die 27 Fachminister der EU-Staaten gaben am Freitag in Luxemburg nach Angaben von Diplomaten einem Rettungsplan von Verkehrskommissar Jacques Barrot und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) grünes Licht. Europas größtes Industrieprojekt steht vor dem Aus, nachdem ein Industriekonsortium um den Raumfahrtkonzern EADS und indirekt die Deutsche Telekom vor gut einem Monat aus Sorge vor unkalkulierbaren Risiken die Verhandlungen hatte platzen lassen.

Nach Berechnungen der EU-Kommission kostet der Plan den Steuerzahler gut 2,4 Milliarden Euro. Experten rechnen aber mit weit höheren Kosten. Inklusive der Ausgaben in der ersten Betriebsphase sollen es mindestens gut 10 Milliarden Euro sein.

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