Sattes Minus
USA steht vor Rekord-Haushaltsdefizit

Bankenpleiten, Konjunkturprogramme und einbrechende Steuereinnahmen – die Wirtschafts- und Finanzkrise wird den USA aller Voraussicht nach ein Rekordhaushaltsloch von 1,4 Billionen Dollar bescheren.
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HB WASHINGTON. Das teilte die zuständige Kongressabteilung am Mittwoch mit. Das Defizit betrage damit voraussichtlich 9,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die offiziellen Haushaltszahlen für das Jahr per 30. September sollen noch in diesem Monat vorgelegt werden. Im Fiskaljahr 2008 haben die USA lediglich 459 Milliarden Dollar mehr ausgegeben als eingenommen.

Diese letzte Schätzung für 2009 sieht trotz der Rekordhöhe etwas weniger vor als noch im August mit 1,58 Billionen Dollar befürchtet. Die Differenz beruht den Angaben nach auf unterschiedlichen Berechnungen der Kosten für die Pleite der Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, nicht etwa auf wirtschaftlichen Veränderungen. Die Einnahmen sanken den Angaben nach um fast 17 Prozent auf 2,1 Billionen Dollar.

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