Saudi-Arabien fordert weiter Kompensationen für Drosselung des Ölverbrauchs
Weltklimakonferenz in Buenos Aires bleibt ohne großen Durchbruch

Zum Abschluss der UN-Klimakonferenz steuern die USA und die EU auf einen Minimal-Kompromiss zu.

HB BERLIN. Bei der Weltklimakonferenz in Buenos Aires haben sich die Europäische Union und die USA in strittigen Punkten angenähert. Der Durchbruch blieb aber bei den Verhandlungen aus, so dass es weiterhin keinen konkreten Zeitplan für weitere Verhandlungen über Treibhausemissionen gibt. Vor allem die USA wollten sich nicht zur Teilnahme an einem solchen Verhandlungsprozess verpflichten.

Ein Kompromiss, über den noch im Plenum der Konferenz abgestimmt werden muss, sieht nun vor, dass es im kommenden Jahr statt zwei geplanter Treffen nur eines gibt. Das sagte der argentinische Diplomat Raul Estrada in der argentinischen Hauptstadt. Die USA hatten sich gegen jegliche Treffen gesträubt, die EU auf zwei Treffen beharrt.

Das eine Treffen im Mai in Bonn soll dafür mehrtägig sein und sich auch mit Zukunftsfragen des Klimaschutzes befassen – eine der EU-Forderungen . Auch beim bis zuletzt strittigen Punkt der Freigabe von Anpassungsfonds für ärmere Länder gab es laut Estrada eine Lösung.

Saudi-Arabien hatte die Freigabe der Gelder für besonders vom Klimawandel betroffene ärmere Staaten bis zuletzt blockiert, indem es auch für sich Kompensation für den beabsichtigten geringeren Ölverbrauch fordert. Diese Forderung Saudi-Arabiens war auf der Konferenz als Blockade-Taktik kritisiert worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%