Saudischer Botschafter
Verdächtigter weist Mordkomplott zurück

Der Hauptangeklagte im mutmaßlichen Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in den USA plädiert auf „nicht schuldig“. Der 56-jährige Amerikaner mit iranischem Pass wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt .
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Washington/New YorkIm mutmaßlichen Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in den USA hat einer der Hauptangeklagten auf „nicht schuldig“ plädiert. Der 56-jährige Amerikaner mit iranischem Pass, Manssor Arbabsiar, wurde am Montag in New York einem Haftrichter vorgeführt, berichtete unter anderem der US-Fernsehsender CNN. Der Anklage zufolge ließen er und ein Komplize sich von Drahtziehern aus dem Iran für den Mordplan an Botschafter Adel Al-Jubeir anheuern. 

Arbabsiar und seinem Komplizen Gholam Shakuri werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft in New York außerdem der Einsatz von Massenvernichtungswaffen sowie grenzüberschreitender Terrorismus vorgeworfen. Arbabsiar war bereits Ende September in New York festgenommen worden. Shakuri soll sich gegenwärtig im Iran befinden. 

Die beiden Männer sollen versucht haben, für 1,5 Millionen Dollar einen Auftragsmörder aus einem mexikanischen Drogenkartell anzuheuern, um den Diplomaten in einem Washingtoner Restaurant mit einem Sprengsatz zu töten. US-Justizminister Eric Holder hatte den militärischen Arm der iranischen Revolutionsgarden, Al-Kuds, für das Komplott verantwortlich gemacht. 

Der Iran wies die Vorwürfe als unbegründet zurück. In einem CNN-Interview hatte sich zuletzt Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad dagegen gewehrt. „Wir hatten niemals im Sinn, Saudi Arabien zu verletzen. Würden wir das tatsächlich in den USA tun?“, fragte Ahmadinedschad. Am 21. Dezember soll Arbabsiar erneut vor Gericht erscheinen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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