Schäuble zur Euro-Krise
„Wir müssen noch einen langen Weg gehen“

Der Absturz der Märkte ist vorerst vereitelt, nun soll es ans Reformieren gehen: Finanzminister Wolfgang Schäuble versucht, einen neuen europäischen Tatendrang zu initiieren. Doch die Skeptiker scheinen in der Mehrheit.
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BerlinWenige Tage nach dem gefeierten EU-Gipfel haben führende Vertreter der Eurozone vor zu großem Optimismus in der Schuldenkrise warnen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble betonte am Wochenende, es seien zwar Fortschritte erzielt worden, doch werde dies nicht das letzte Treffen zu dem Thema gewesen sein. „Wir müssen noch einen langen Weg gehen, bis alle Probleme gelöst sind“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Auch der scheidende Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, warnte davor, zu früh Entwarnung zu geben. „Die Krise ist nicht vorbei“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Er sei nach den Beschlüssen aber zuversichtlich, dass es den Regierungen gelingen werde, die Finanzstabilität wieder herzustellen, fügte Trichet hinzu. Entscheidend sei, dass die von den Staats- und Regierungschefs getroffenen Entscheidungen präzise und schnell umgesetzt und die Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts in umfassender Weise verschärft und durchgesetzt würden.

Nach Einschätzung des internationalen Branchenverbands IIF werden fast alle großen Geldinstitute beim geplanten Schuldenerlass für Griechenland mitmachen. „Ich bin sehr optimistisch, dass sich mehr als 90 Prozent der Banken beteiligen“, sagte der geschäftsführende Direktor des International Institute of Finance (IIF), Charles Dallara, der „Welt am Sonntag“. Darunter ist auch die Allianz.

Offen sei aber, wie andere Gläubiger - wie Versicherungen oder Fonds - einbezogen würden. „Hier muss sicher noch Überzeugungsarbeit geleistet werden.“ Für den Allianz-Konzern kündigte Finanzchef Paul Achleitner im österreichischen „Standard“ an, angesichts der Beteiligung an vielen Gesprächen sei davon auszugehen, dass sein Unternehmen den Schuldenschnitt mittragen werde.

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Schäuble warnt private Gläubiger

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  • Wir müssen noch einen langen Weg gehen“
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    Nein Herr Schäuble, wir gehen nur noch einen ganz kurzen.
    Und sie gehen ebenfalls nur noch einen ganz kurzen- ihre Tage sind gezählt, hören sie auf uns alle zu verscheissern. Die kritische Masse in jeder Hinsicht ist erreicht, dann ist das Finale.

  • "Langer Weg" - CDUCSUSPDFDPGRÜNE brauchen noch ein bischen um auch den Rest zu verscherbeln - Für die Politiker spielt nichts mehr eine Rolle - nur das goldene Lamm EUro darf nicht geschlachtet werden!!!

  • Ach plagen nun den Herr Schäuble pötzlich doch Sorgen?
    Da hätte er vielleicht mal wirkliche Fachleute vorher befragen sollen.
    Nun hat Merkel die Verarmung Deutschlands eingeleitet und das weiß Schäuble.
    Die Lebensvers., die betrieblichen Renten und die Renten werden sinken. Der kleine Mann wird die Zeche zahlen.
    Wer jedoch 55 Mrd Euro mal so einfach buchhalterisch nicht findet, gar nicht weiß, dass sie existieren, zeigt ganz deutlich, dass er von nichts Ahnung aht.
    So lange wir von Laien regiert werden, wird sich ncihts ändern.
    Der Abstutz Detuschalnds wird kommen so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Oder glauben Schäubele und deise FDJ-Trulla Merkel alle anderen Länder lassen sich von Deutschland befeheln wie sie zu lebne haben?

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