Schäubles trifft Monti
„Wir können die Probleme lösen“

Bei seinem Aufenthalt in Rom traf Bundesfinanzminister Schäuble sich unter anderem mit dem italienischen Regierungschef Monti. Beide zeigten sich optimistisch, die Probleme in Europa lösen zu können.
  • 5

RomBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht Europa auch dank der Reformbemühungen Italiens auf einem guten Weg aus der Schuldenkrise hin zu einer „Stabilitätsarchitektur“. „Wir können die Probleme lösen, natürlich sind wir aber nicht über den Berg“, sagte Schäuble am Mittwoch in Rom nach einem Gespräch mit dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Sie wollten beide ein starkes und handlungsfähiges Europa, sagte Schäuble, der den früheren EU-Kommissar Monti eine Hoffnung für Italien und für Europa nannte. „Wir arbeiten seit langem vertrauensvoll zusammen“, so der Minister.

Das Treffen diente der gemeinsamen Vorbereitung auf anstehende Entscheidungen in der Euro-Schuldenkrise und zu den Hilfsmaßnahmen für Athen. Am kommenden Dienstag erwartet Monti dann Kanzlerin Angela Merkel in seinem Regierungspalast Chigi in Rom. Diese Begegnung war bereits Mitte Februar geplant, wurde dann aber wegen des Rücktritts Christian Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten verschoben. 

Schäuble war am Mittwoch auch in Rom, um Papst Benedikt XVI. ein Album mit einer gemeinsamen Briefmarke des Vatikans und Deutschlands zu überreichen. Dieser neue Briefmarkenblock zeigt Raffaels bekanntes Gemälde „Sixtinische Madonna“. Das Meisterwerk der Renaissance wird in diesem Jahr 500 Jahre alt und ist in den Dresdner Staatlichen Kunstsammlungen zu sehen. Auf Schäubles Programm seines eintägigen Rom-Besuchs stand auch ein Treffen mit Staatschef Giorgio Napolitano.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schäubles trifft Monti: „Wir können die Probleme lösen“"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Der Vatikan wurde jetzt von den USA auf die Liste der Geldwäscheländer gesetzt. Ich hoffe, Herr Schâuble hatte einen angenehmen Aufenthalt.

  • Wie war, wie war.
    Danke

  • Beiden Verbrechern sollte man die Kehle durchschneiden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%