Scharia-Sonderheft
Anschlag auf französisches Satireblatt

Unbekannte haben einen Brandanschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Wochenblattes „Charlie Hebdo“ verübt. Es brachte heute ein Sonderheft zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien heraus.
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ParisAnlässlich der Sonderausgabe hatte sich das französische Satire-Wochenblatt in „Scharia Hebdo“ („Charia Hebdo“) umbenannt. Als Chefredakteur war „Mohammed“ benannt worden. Ein Mitglied der Verlagsleitung schloss einen Zusammenhang nicht aus. Der unter seinem Künstlernamen Charb auftretende Chefredakteur des Wochenblattes sprach im TV-Sender BFM-TV auch von Droh-Mails, die die Redaktion erhalten habe. Zugleich betonte er aber, dass niemand das Scharia-Sonderheft vor dem Brandanschlag gelesen haben konnte, da es erst Stunden später an die Kioske kam. Lediglich die Titelseite war online zuvor im Internet sichtbar.

Nach seinen Angaben wurde angesichts der frühen Stunde des Attentats gegen 02.00 Uhr morgens niemand verletzt. Doch sei durch Hitze und Löschwasser ein beträchtlicher Schaden am Computer-System entstanden. Auch auf die Website gebe es zur Zeit keinen Zugriff mehr.

Er werde sich daher für die nächste Ausgabe nach Ersatzräumen umschauen müssen. „Unter diesen Umständen lässt sich keine Zeitung mehr produzieren“, erklärte er. Nach ersten Erkenntnissen hatten die Unbekannten ein Fenster zertrümmert und einen Brandsatz in die im Parterre gelegenen Redaktionsräume geworfen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was Jahrhundert in Europa erkämpft wurde, das recht auf freie Meinungsäußerung und Religionskritik - das wird je mehr beerdigt, desto mehr der Islam sich breit macht. Die Realität in den allermeisten islamisch dominierten Ländern zeigt dies deutlich.

    Und übrigens, bevor einer mit der "friedlichen Mehrheit" kommt (die es übrigens auch im Deutschland der 1930-er Jahre gab): Schreckliches geschieht nicht, weil es alle begehen. Sondern wenn es nicht verhindert wird.

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