International

Diskussion: Kommentare zu: Barroso kritisiert Europas Regierungen

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 13.06.2012, 12:47 UhrDagmarK

    Müssen wir für jeden Furz den Großen Bruder in Brüssel um Erlaubnis fragen? Haben die Brüsseler Bürokraten Angst um ihre gut dotierten Posten?

    Man sollte die ganze Brut mit Hartz4-Bezügen in den Plattenbau jagen.

  • 13.06.2012, 19:51 Uhrmikejo@gmx.net

    Es ist schon sehr naiv, das Europaparlament mit dem Funktionaer Schulz an seiner Spitze als "wirklich demokratisch" anzusehen. Das Gegenteil ist der Fall, wie man im Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts nachlesen kann. Die Voelker haben keinerlei Einfluss auf die Kandidatenaufstellung, die Listen einschl. der Nachruecker werden von nationalen Pateien ausgeheckt. Oft werden auf diese Weise abgehalfterte oder zeitweise gescheiterte Politiker dort geparkt (Buetikhoferm Oezdemit etc.) und auf Kosten der Steuerzahler fuerstlich bezahlt. Alte demokratische Grundsaetze wie "One man one vote" gelten hier nicht. Die politische Klasse ist unter sich. Waehrend z. B. in Deutschland erhebliche Teile der Bevoelkerung grosse Zweifel am "Segen" von EU und Euro haben, spiegelt sich dies im Meinungsbild der EU-Parlamentarier nicht im geringsten wieder. Mit den Repraesentierten haben die so genannten Repraesentanten wenig am Hut. Sie sind Vertreter einer vom Volk unabhaengigen Politikerkaste.

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