Schiitenführer fordert freie Wahlen
US-Soldaten in Irak getötet

Im Irak kehrt keine Ruhe ein. Bei Bombenanschlägen und gewaltätigen Protesten kamen am Dienstag und Mittwoch erneut sechs US-Soldaten ums Leben. Unzählige weitere Menschen wurden verletzt.

HB BAGDAD. Bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Provinz El Anbar in Zentral-Irak sind am Mittwochmorgen fünf US-Soldaten getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher des US-Militärs am Mittwoch in Bagdad. Einzelheiten lagen zunächst nicht vor. Bei einem weiteren Zwischenfall in Falludscha wurden nach Augenzeugen vier Ausländer getötet.

In Falludscha hatten Unbekannte vier Ausländer in zwei Fahrzeugen getötet. Augenzeugen machten widersprüchliche Angaben zur Identität der Opfer. Während einige Augenzeugen Reportern vor Ort erklärten, es handele sich um vier US-Soldaten, erklärten andere dem Nachrichtensender El Arabija, die Getöteten seien Zivilisten. Aus beiden Geländewagen stiegen hohe Flammen empor, während Einwohner von Falludscha anti-amerikanische Slogans riefen.

Laut El Arabija wurden am Mittwochmorgen außerdem zwölf Iraker bei einem Sprengstoffanschlag auf den Gouverneur der Provinz Dijala verletzt. Der Gouverneur sei unverletzt geblieben, hieß es. Der Sender zeigte Bilder eines zerstörten Autos, das am Straßenrand in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba explodiert war.

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