Schritte gegen Gaddafi: Obama und Cameron halten sich alles offen

Schritte gegen Gaddafi
Obama und Cameron halten sich alles offen

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WashingtonDie USA lassen dem UN-Sicherheitsrat bei der Flugverbotsfrage den Vortritt.

Angesichts der Gewalt in Libyen haben US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron am Dienstag vereinbart, sich auf das „volle Spektrum möglicher Reaktionen“ einzustellen. Wie das Weiße Haus nach einem Telefongespräch der beiden Regierungschefs mitteilte, werden auch ein Waffenembargo und eine Flugverbotszone weiterhin in Erwägung gezogen. Wichtigstes Ziel sei, „so schnell wie möglich“ der Gewalt im Land ein Ende zu bereiten und die Entmachtung von Staatschef Muammar al Gaddafi herbeizuführen.

Allerdings unterstrich die US-Regierung, dass die Ermächtigung für die Einrichtung einer Flugverbotszone vom Sicherheitsrat bei den Vereinten Nationen kommen müsse. „Wir denken, dass es wichtig ist, dass die Vereinten Nationen die Entscheidung treffen - nicht die Vereinigten Staaten“, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton dem britischen Fernsehsender Sky News.

Für Mittwoch wird ein Treffen von Obamas Sicherheitsberatern im Weißen Haus erwartet. Sie werden aller Voraussicht nach überlegen, welche Schritte realistisch sind, um Gaddafi unter Druck zu setzen und zum Abschied von der Macht zu bewegen.

dapd

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