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Schuh-Streit: WTO stellt sich auf Chinas Seite

Die hohen Einfuhrzölle der EU auf Schuhe aus China sollen europäische Schuhfabrikanten schützen. In China sorgen sie aber für Unmut. Jetzt bekommt die Volksrepublik Unterstützung von der Welthandelsorganisation WTO.

Puma hat zusammen mit anderen Sportartikelherstellern gegen die Schuh-Zölle der EU geklagt. Quelle: dpa
Puma hat zusammen mit anderen Sportartikelherstellern gegen die Schuh-Zölle der EU geklagt. Quelle: dpa

GenfDie Welthandelsorganisation WTO hat sich im Streit zwischen der EU und China über Schuhpreise auf die Seite der Volksrepublik geschlagen. Die WTO erklärte am Freitag, die EU habe mit ihren Einfuhrzöllen auf chinesische Schuhe gegen WTO-Bestimmungen verstoßen. Sie ermahnte die EU, ihre Maßnahmen gegen Dumping-Preise in Einklang mit den WTO-Regeln zu bringen. Allerdings sind die umstrittenen Zollbestimmungen bereits abgelaufen, so dass die EU keine Änderungen vornehmen muss.

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China hatte den Fall im Februar vergangenen Jahres vor die WTO gebracht, nachdem die EU die Zollabgaben auf chinesische und vietnamesische Schuhe angehoben hatte. Zuvor hatten Schuhfabrikanten aus Spanien und Italien beklagt, sie könnten mit den Billigimporten aus Asien nicht konkurrieren. Allerdings waren die Zölle auch innerhalb der EU auf Kritik gestoßen: Der Verband der Sportartikelhersteller wie Adidas , Puma und Nike hatte gegen die EU geklagt, weil sie als Ergebnis der höheren Zölle Einbußen hinnehmen mussten.

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