Schuldendebatte Geithner warnt vor Rezession in den USA

US-Finanzminister Timohty Geithner erhöht den Druck auf die Abgeordneten: Sollte der Kongress keine neuen Schulden bewilligen, hätte dies katastrophale Folgen, warnt er in einem Brief an einen demokratischen Senator.
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WashingtonKurz vor Erreichen der gesetzlich festgelegten Schuldenobergrenze hat US-Finanzminister Timothy Geithner vor einer neuen Rezession gewarnt. Sollte der Kongress nicht die Aufnahme neuer Schulden bewilligen, hätte dies katastrophale Folgen für die US-Wirtschaft, erklärte Geithner in einem Brief an den demokratischen Senator Michael Bennet.

„Ein Versäumnis würde einen katastrophalen, weitreichenden Schaden für die Wirtschaft unserer Nation haben, das Wachstum erheblich reduzieren und die Arbeitslosigkeit erhöhen“, hieß es in dem Schreiben.

Voraussichtlich am Montag erreicht der US-Schuldenberg die festgelegte Obergrenze von 14,3 Billionen Dollar. Danach darf die US-Regierung keine neuen Schulden mehr aufnehmen. Allerdings kann das Finanzministerium noch bis zum 2. August mit Sondermaßnahmen dafür sorgen, dass der Staat seine Rechnungen begleichen kann.

Sollte der Kongress keine Erhöhung der Schuldengrenze verabschieden, wäre eine Zahlungsunfähigkeit die Folge. Die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten hatten zuletzt Fortschritte gemacht. Die Republikaner fordern für ihre Zustimmung allerdings tiefgreifende Ausgabenkürzungen.

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