
BerlinTrotz einer Reihe von EU-Gipfeln gibt es immer noch keine überzeugende Lösung der Euro-Schuldenkrise. Bislang hat die Politik deshalb nur zwei Optionen: Sie muss entweder immer größere Rettungspakete schnüren oder den Euro zerfallen lassen. Doch es gibt noch einen dritten Weg: Sie kann mit mutigen Reformen ein neues Währungssystem für Europa schmieden.
Dieser Bauplan für einen neuen Euro hat vier kurzfristige Bestandteile, um die Euro-Zone gegen eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale zu schützen. Langfristig muss in sechs Schritten die Glaubwürdigkeit des Euro wiederhergestellt werden. Dazu muss den Euro-Staaten der wichtigste Anreiz gegen zu hohe Schulden genommen werden: Die Sanktionsfunktion der Marktzinsen muss wieder greifen. Die Euro-Staaten müssen sich einer Lektion aus der Währungsgeschichte erinnern und sie konsequent umsetzen: Mitglieder einer Währungsunion dürfen keinen direkten Zugriff zur Notenpresse haben.
Ansgar Belke ist Forschungsdirektor für internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Er lehrt Makroökonomie an der Uni Duisburg-Essen und ist Mitglied des „Monetary Expert Panels“ des Europa-Parlaments.
Die Partei der Vernunft PDV hat hier sehr gute Ansätze. Googelt mal "Wohlstand und soziale Sicherheit durch eine natürliche Wirtschaftsordnung"
Hier mein Vorschlag für eine stabile Währung:
http://www.youtube.com/watch?v=-lHGOeFOtc4
Bei einem Schuldenschnitt von 50% wären es etwa 140 Mrd. Euro, die den Griechen erlassen werden müssten.
Woher soll dann das Geld zur Rekapitalisierung der Banken kommen?
Bei der aktuellen Marktsituation könnten sie nicht einmal 30 Mrd. EK-Verlust rekapitalisieren.
www.erfoglznewz.de
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