Diskussion: Kommentare zu: Die ausgehebelten Euro-Retter

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 30.11.2011, 13:52 UhrAnonymer Benutzer: leser

    Das ist ein verheerendes Arbeitsergebnis.
    Gleichwohl ein beeindruckender Prospekt auf etwas, was man früher Schlunz genannt haben mag.

    • 30.11.2011, 14:14 UhrAnonymer Benutzer: Verantwortung

      Diese inkompetente Brut an Eurorettern in Deutschland, die derart verantwortungslos ihren Eid brechen muss Restlos zur Verantwortung gezogen werden! Die Nichtdeutschen Euroretter handeln dagegen zwar gierig, aber immerhin im Auftrag ihrer Völker.

    • 30.11.2011, 14:32 UhrAnonymer Benutzer: leser

      @Verantwortung

      Nazis sollten hier nun gleich gar keine Morgenluft schnuppern.

    • 30.11.2011, 14:47 UhrAnonymer Benutzer: Logos21

      so lange weltweit "Investoren" mittels ultraschnellen Computersystemen an der Börse mal kurz ein paar Milliarden setzen können um zB 15% Gewinn zu erzocken, so lange ist die Finanzkrise ein Fass ohne Boden.

      Seit den 80iger Jahren gibt es schnellere Computer - und schauen sie sich doch mal die Kurven von DAX und DowJones vor - und -nachher an !!

      Künstliches am Spielcasino-Börse erzocktes Geld wird von den "Investoren" an Länder ausgeliehen zu Zinsen die eine gesund wachsende Wirtschaft nicht erwirtschaften und bezahlen kann.

      Das ist gegenüber der hart arbeitenen Bevölkerung total ungerecht , unfair, verar..., und irgenwo schon auch kriminell.

      Das ist kein Finanzsystem mehr, das ist nur noch Spielkasino und kann nach Adam Riese gar funktionieren.

      Das ruiniert die Wirtschaft aller Staaten... und deren Politiker finden das ok .so ? ?
      Gestern Argentinien , heute USA, morgen Europa, übermorgen Asien .... jeden wird es irgendwann erwischen, weil das einfach nur noch krank ist.

      Die Intervalle von Finanzblase zu Finanzblase werden immer kürzer - auch weil Sie durch neue Finanzblasen scheinbar gestützt werden.

      Ein nachhaltiges gesundes Wirtschaftswachstum liegt im Schnitt bei 3-5% .

      Man kann halt auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt.

      Schulden gegeneinander abgleichen, den Rest einfrieren und keine neuen Schulden mehr machen. Das geht.

    • 30.11.2011, 14:50 UhrRon777

      Die Verabschiedung des nun ganz offensichtlich bereits vor seinem Start gescheiterten ständigen Rettungsschirm kostet Deutschland mindestens 211 Mrd. Euro an Bürgschaften. Jeder der 614 Bundestagsabgeordneten hat damit fast 350 Mio Euro zu Lasten des deutschen Steuerzahlers versenkt! Für jeden dieser Anteile hätten 300.000 Harz4ler ein Jahr leben können oder man hätte jeder deutschen Familie einen neuen Kleinwagen vor die Haustür stellen können. Und um die Rechnung auch noch mal auf die Eurobonds auszuweiten: Die zusätzlichen zinslasten von 50.000.000.000 Mio Euro pro Jahr, die Deutschland treffen würden, wären über 1000 Euro an zusätzlicher Belastung für jeden deutschen Arbeitsnehmer - jedes Jahr und ohne Ende!

  • 30.11.2011, 13:54 UhrAnonymer Benutzer: tomy

    gott sei dank ist das mit dem euro bald vorbei.

    • 30.11.2011, 14:04 UhrAnonymer Benutzer: think

      Der Euro ist doch längst nicht das Problem, wäre es lediglich der Euro, das ginge ja noch hin: wir haben es mit einer dafacto Pleite europäischer Politik zu tun.
      Okay: nächster Versuch. Europa hat das nicht nur verdient, sondern sich schwer erarbeitet.
      Sollten Sie alles sofort aus dem Ärmel schütteln können, muüßte man Sie als beneidenswert erachten können dürfen müssen.
      In so einem Land wie dem Ihren würde ich jedenfalls nicht leben wollen.

    • 30.11.2011, 16:41 UhrAnonymer Benutzer: Ursache-Euro

      Vielleicht doch: Nur wegen dem Euro haben französische, britische, deutsche, luxemburgische etc. Banken so viel Staatsanleihen der PIIGS gekauft. Würde ein Nicht-Euro-Land von der Grösse Griechenlands Pleite gegangen, wäre nicht die Ansteckung gegeben, und die Pleite wäre isoliert.

  • 30.11.2011, 13:55 UhrStubi

    Nachdem ein geordneter Niedergang des Euros offensichtlich nicht zur Diskussion steht, wuerde ich gerne wissen was geschieht wenn Italien, dann Frankreich, dann ist ja nicht mehr notwendig - Spanien, etc. zusammenbrechen. Darauf sollten unsere Politiker eine gute Antwort haben.

    Es geht um unser aller Zukunft. Und die koennte rasch in einem voelligen Desaster enden. Dies ist jetzt kein Politikerspiel mehr ohne Konsequenzen, wo es nur um die naechste Wahl geht.

    • 30.11.2011, 14:09 UhrAnonymer Benutzer: sterbende_demokratie

      @ Stubi
      "Nachdem ein geordneter Niedergang des Euros offensichtlich nicht zur Diskussion steht, würde ich gerne wissen was geschieht wenn Italien, dann Frankreich, dann ist ja nicht mehr notwendig - Spanien, etc. zusammenbrechen."

      Ich fürchte so einen "glatten Zusammenbruch" wird es nicht geben. In letzter Instanz werden die einfach doch die Notenpresse anstellen um ihr Versagen wirksam in die
      Zukunft zu verschleiern. Leider würde dieser Betrug "technisch" sogar funktionieren.
      Zumindest ein paar Jahre. Wenn der Euro dann in einigen Jahren nichts mehr wert ist, wird das aber der "gemeine Bürger" nicht mehr mit der Eurokrise in Verbindung bringen. So läuft das....

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