Schuldenkrise

Euro: Hält er oder zerfällt er?

Der Countdown läuft: Morgen startet der Euro-Rettungsgipfel. Die europäischen Regierungschefs müssen die Weichen für die Zukunft des Euro stellen. Nichts ist mehr undenkbar.
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Eine griechische Euromünze. Quelle: dpa

Eine griechische Euromünze.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Erwartungen sind hoch, wenn sich am Donnerstag die europäischen Regierungschefs zum Euro-Sondergipfel treffen. Die Märkte versprechen sich eine schnelle Lösung der Euro-Krise. Politiker und Ökonomen haben weitreichende Forderungen gestellt.

In Deutschland hat sich zum Beispiel der Sachverständigenrat in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Wort gemeldet. Die Forderung der Ökonomen: Ein Schuldenschnitt von 50 Prozent. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger verlangt ein klares Signal an die Märkte. Es müsse deutlich gemacht werden, dass die Euro-Länder bereit sind, den Zusammenhalt der Währungsunion mit allen Mitteln zu garantieren.

„Schuldenkrise ist Bedrohung für ganz Europa“

Angela Merkel hat die Hoffnungen auf den Gipfel gedämpft. Eine spektakuläre Lösung für die Euro-Krise werde es bei dem Treffen nicht geben, sagte die Bundeskanzlerin. Doch ganz ohne Beschlüsse werden die Regierungschefs am Donnerstag wohl nicht vor die Öffentlichkeit treten – dafür ist der Druck der Märkte zu groß.

Das Handelsblatt analysiert, welche Lösung die wahrscheinlichste ist.

Szenario 1: Der wackelige Mittelweg
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93 Kommentare zu "Schuldenkrise: Euro: Hält er oder zerfällt er?"

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  • "Ich denke, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind. [...] Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne die so entstehen werden das Volk seines gesamten Besitzes rauben bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten."

    - Thomas Jefferson (1743-1826), 3. Präsident der USA

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    "Von einer unabhängigen Presse in Amerika kann nicht die Rede sein. Nicht ein einziger Mann unter ihnen [ den Journalisten ] wagt es seine ehrliche Meinung auszusprechen. Wir sind die Instrumente und Vasallen der Reichen hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. Jene Männer ziehen an den Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Talente, unser Leben und unsere Kräfte sind alle Eigentum jener Männer - Wir sind intellektuelle Huren."

    - John Swinton, (1830-1901), Herausgeber und Chefredakteur der New York Times

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    "Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es."

    - John Swinton, (1830-1901), Herausgeber und Chefredakteur der New York Times, vor Redakteuren im Jahr 1889

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    "Die Welt wird von anderen Leuten regiert, als es das Volk zu wissen glaubt"

    - Benjamin Disraeli (1804-1881), Romanschriftsteller und zweifacher britischer Premierminister, im Jahre 1844


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    Mehr Info. finden Sie unter:

    www.steuerboykott.org

  • Wenn der Zwerg mobbt, fällt die Dame offenbar um.

    Der Vertrag von Lissabon ist ein Verbrechen an die paar verbliebenen Nettozahler Europas.

  • Also übertreiben Sie mal nicht. Unfrieden werden va die ersten beiden Szenarien bringen, zumindest eine die die Wettbewerbsfähigkeit der noch starken Staaten derart einschränkt, dass ganz Europa Schaden nehmen wird. Was ist dann? Sie sitzen einem fundamentalen Irrtum und der Propaganda auf, die von Frankreich voran geführt wird.
    Frankreich hetzt Griechenland gegen Deutschland auf und mobbt gleichzeitig Deutschland, eine fiese Doppelstrategie eines nicht mehr wettbewerbsfähigen Landes, das noch Großmachtansprüche durchsetzen will, indem andere ausgebeutet werden.

  • Aber der Steinbrück hat sich ja bereits für den Euro-Finanzminister in Position gebracht. Ein weiterer Bock, der zum Gärtner gemacht werden soll, neben Lagarde und Draghi?

  • @Zeitzeuge: Das Problem ist, dass Sie verallgemeinern. Wenn Herr oder Frau X sich zu Thema Y äussert, können Sie doch nicht ersthaft den Schluss ziehen, dass alle Menschen mit der gleichen religion oder Nationalität wie Herr/Frau X die gleiche Meinung vertreten. Aber da Sie genau DAS tun, ist Ihre Bemerkung antisemitisch, und deshalb zumindest schlechter Stil.

  • Laufend gerettet werden muß, haha ! Das Gedicht ist 100% zutreffend, und es wird schon Tucholsky sein. Der große euro-betrug wird nun jämmerlich verrauchen, während wir die zeche dafür zahlen und die Bankenbesitzer sich goldene Nasen daran verdient haben. daß europa auch den bach hinuntergehen wird, das war und ist dieser bagage völlig egal. siehe die meldungen: " Die märkte verlangen eine Lösung!"

  • Ein Zerfall des Euro ist die logischste und natürlichste Variante, da er von Anbeginn eine nicht durchdachte Fehlkonstruktion der Logenbrüder Genscher, Kohl und Mitterrand war - allesammt Politiker die nie eigenes Geld verdient hatten und nur dem Steuerzahler auf der Tasche lagen und immer noch liegen !! Eine geneinsame Währung braucht folgendes: EINEN Bondmarkt, EINE Steuer-und Fiskalpolitik, EINE Wirtschaftspolitik - Europa hat deren dutzende..............

  • Auf gut deutsch: Der politische Mord an Demonstranten ist zulässig und legitim, Art 22 (4) GG ist ausgehebelt!

    Das allein reicht, um die sofortige Kündigung des Lissabonvertrages zu verlagen!

    P.S.: war mir alles bekannt...

  • Total selbstlose gute Freunde eben, nur leider maßlos verschuldet... sie wollen unser bestes...

  • @ Pedro : Wenn Sie aufmerksam die Menschen in Spanien und Portugal beobachtet haben und sich die Mühe gemacht hätten sie zu verstehen, dann wüßten Sie etwas davon, was die Zugehörigkeit zu einem Volk, einer Nation, der Wunsch nach einem gerechten und eigenen Staat bedeuten, der seine Brüger schützt. Diese Völker und auch die Greichen werden sich zusammenfinden und aus der Krise finden, möglicherweise besser und gestärkt in ihrem Willen, die eigene Freiheit zu bewahren. Ich weiß ziemlich genau, welchen Haß inzwischen die Griechen entwickeln, weil sie sich nicht ihr Land, ihr Staatsvermögen und ihre Freiheit von irgend welchen Wirtschaftokkupanten nehmen lassen wollen, egal wie die Dinge stehen oder zustande gekommen sind. Das ist der Unterschied zwischen einer Nation und eine "Schafherde", wie die Deutschen oft eher freundlich bezeichnet werden.

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