Schuldenkrise

EZB soll Zinsschwellen planen

Hohe Zinsen für Anleihen machen Ländern wie Spanien oder Italien das Leben schwer. EZB-Chef Draghi hatte zwar Hilfe zugesagt, doch wie die genau aussehen soll, blieb bisher unklar. Doch jetzt soll es ein Modell geben.
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Das Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main Quelle: dapd

Das Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main

(Foto: dapd)

Frankfurt/HamburgDie Europäische Zentralbank (EZB) erwägt laut einem „Spiegel“-Bericht, für Käufe von Staatsanleihen kriselnder Euro-Länder künftig Zinsschwellen für jedes Land festzulegen. Demnach würde sie EZB Staatspapiere von Krisenländern immer dann kaufen, wenn deren Zinsen einen bestimmten Aufschlag auf die Renditen deutscher Bundesanleihen überschreiten, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe ohne Angabe von Quellen. So bekämen Anleger ein Signal, welches Zinsniveau die EZB für angemessen halte. Da die Zentralbank über unbegrenzte Mittel verfüge, würde es Spekulanten nicht mehr gelingen, die Renditen über den angepeilten Satz hinaus zu treiben.

Damit wolle die EZB nicht nur die Finanzierungskosten angeschlagener Länder im Zaum halten, sondern auch erreichen, dass das Zinsniveau in der Euro-Zone nicht allzu sehr auseinanderdriftet. Bei seiner nächsten Sitzung Anfang September wolle der EZB-Rat darüber entscheiden, ob das Zinsziel tatsächlich installiert werde.

Fest stehe bereits, dass die EZB bei ihren Anleihekäufen künftig mehr Transparenz üben werde, schreibt der „Spiegel“. In Zukunft wolle sie für jedes Land bekanntgeben, in welchem Volumen sie dessen Anleihen vom Markt genommen habe. Diese Angaben sollten unmittelbar nach den Ankäufen veröffentlicht werden. Bislang hatte die EZB nur montags bekanntgemacht, wie viel Geld sie insgesamt für Ankäufe in der Vorwoche ausgegeben hatte.

Während sich etwa Deutschland zu sehr günstigen Konditionen Geld am Finanzmarkt leihen kann, werden für Länder wie Spanien und Italien hohe Risikoaufschläge fällig. Das heizt die Schuldenkrise weiter an. Zeitweise waren die Zinsen für Staatsanleihen dieser Länder auf mehr als sieben Prozent gestiegen, zu diesen Konditionen kann sich ein Land nicht dauerhaft finanzieren. EZB-Chef Mario Draghi hatte Hilfe der Zentralbank unter bestimmten Bedingungen zugesagt, um den Zinsdruck zu senken. Allerdings blieb weitgehend unklar, wie der umstrittene Ankauf von Anleihen kriselnder Euro-Staaten ablaufen soll und welche Auflagen sie dafür erfüllen müssen.

Zuspruch aus den Krisenländern
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107 Kommentare zu "Schuldenkrise: EZB soll Zinsschwellen für Anleihekäufe planen"

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  • O-Ton 'Delinix'
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    Ich denke, es ist zwecklos, sich mit Rechner herumzustreiten.
    ...
    Seine Äußerungen halten sich stets sehr eng an das, was er sich irgendwo angelesen hat – am liebsten hat er Zahlen, die hält er nämlich für unwiderlegbar. Das lässt darauf schließen, dass es mit seinem Selbstbewusstsein doch nicht so weit her ist.
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    Daraus, daß sich jemand an Fakten ("angelesen") und Zahlen hält, anstatt beliebig in der Gegend herumzuphantasieren, schließen Sie auf einen Mangel ab Selbstbewußtsein.

    Eine bemerkenswerte Logik.

    So bemerkenswert daß ich auch 'mal meine Schlußfolgerung zum besten geben möchte:

    Die Anzahl der Räder die bei Ihnen ab sind ist mindestens 1 (Für Nichtnumeriker: "Eins").

  • 'JaniHanni' sagt
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    Immer wieder wird erzählt, dass Deutschland als Zahlmeister der Eurozone auftritt. Das ist so sicher nicht der Fall. Noch vor 2 Jahren betrug die Verzinsung deutscher Staatsanleihen mehr als 3% (10-jährige Laufzeit). Je nach Laufzeit war der Zins entweder höher oder halt etwas niedriger. Inzwischen zahlen die Deutschen für 2-jährige Anleihen gar keine Zinsen mehr und bei den 10-jährigen hat sich der Zins mehr als halbiert. Allein durch die Zinsersparniss von durchschnittlich 1,5 Prozentpunkte werden die öffentlichen Haushalte in Deutschland jedes Jahr um mehrere Milliarden Euro entlastet. Glaubt man - zugegebener Maßen - nicht gerade nachvollziehbaren Schätzungen, liegt die Zinsersparnis in den kommenden 10 Jahren bei etwa 300 Milliarden Euro (jedes Jahr im Durchschnitt 30 Milliarden).
    ----------------

    Das wäre nur der Fall, wenn die Verhältnisse an den Zinsmärkten zehn Jahre so bleiben würden wie sie jetzt sind. Denn es wird ja jedes Jahr nur ein Teil der Staatsschuld refinanziert.

    Bisher war die Effektivverzinsung der deutschen Staatsschuld:

    2008: 3,97%
    2009: 3,75%
    2010: 2,88%
    2011: 3,02%

    +++++

    'JaniHanni' sagt
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    Und auch in den vergangen 10 Jahren sollte die Zinsersparnis in etwa diese Größenordnung betragen haben, weil der Zinssatz eben nicht mehr 6 oder 7% wie in den 90-iger Jahren, sondern nur noch 3,5 oder 4% betragen hat.
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    Die Zinsen haben sich aber für die Südländer ebenfalls ermäßigt (bis 2010) - hier können Sie für Ihre Klientel nicht punkten.

    Und überhaupt ist es nicht sehr sinnvoll MÖGLICHE Zinsersparnissse in den kommenden zehn Jahren mit Haftungsübernahmen im Bereich eines vielfachen davon zu verrechnen.

    Schließlich sind Deutschlands niedrige Zinsen nicht das Verdienst der Südländer. Sondern das der deutschen Haushaltsdisziplin.

    Freiwillige Pfleger müssen sich nicht von den Kranken ihre Gesundheit vorhalten lassen.

  • O-Ton 'Delinix'
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    Ich denke, es ist zwecklos, sich mit Rechner herumzustreiten. Ich habe das Hin und Her zwischen den Kommentatoren, die es versucht haben, mitverfolgt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei Rechner wahrscheinlich um ein zwar einigermaßen kluges, aber dennoch sehr störrisches Wesen handelt, das seinen Hintern vermutlich warm und trocken irgendwo hat, wo er gefahrlos und lebenslänglich sein Futter vom Staat (also von uns) bekommt ....
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    Abgesehen davon, daß Ihre Mutmaßungen über meine Person samt und sonders vollkommen daneben liegen, beweisen Sie mit der Äußerung derselben auch einen bemerkenswerten Mangel an guter Kinderstube.

    Der so eklatant ist, daß ich ihn als Verhaltensstörung klassifizieren würde.

    Ich würde Ihnen empfehlen fachkundigen Rat einzuholen.

  • 'peterschmidt' sagt
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    aber zu den fakten und ökonomischen grundwahrheiten abseits des aktuellen unsinns der ezb:
    eine währung bedingt einen einheitlichen wirtschaftsraum mit einheitlicher inflation, einheitlichen steuern, löhnen,produktivität- letzliche einer zentralregierung.
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    Ihre "ökonomischen Grundwahrheiten" sind leider nur Glaubenssätze, die sich zudem auch noch leicht widerlegen lassen:

    Denn etwa zwei tausend Jahre lang gab es eine Weltwährung, oder genau genommen vier oder fünf. Nämlich die Metalle, aus denen Münzen hergestellt wurden. Meistens Gold oder Silber, aber auch Kupfer, Bronze und Eisen.

    All diese Münzen, waren nur Denominationen der Metalle - ihr relativer Wert durch den Gehalt des jeweiligen Materials festgelegt und unveränderlich.

    Ganz so wie der Wert von einhundert Pfennigen immer eine Mark ist, bloß per Definition und nicht aufgrund eines Metallgehalts.

    Ebenso die Inhaberschuldverschreibungen auf Metalle - Pfundnoten tragen heute noch die Inschrift, die Bank von England würde dem Halter (z.B.) 5 Pfund Sterling (Silber) schulden.

    Und dieser gemeinsame Währungsraum hat zweitausend Jahre lang funktioniert, ohne "einen einheitlichen Wirtschaftsraum mit einheitlicher Inflation, einheitlichen Steuern, ... einer Zentralregierung".

    Natürlich gab es auch da Schuldenblasen, Tulpenblasen und Staatspleiten.

    Genau wie heute.

    Andrerseits gab es das gleiche aber auch schon in Volkswirtschaften mit reinen Papiergeldsystemen die ihre Bedingungen erfüllen. Von Deutschland bis Argentinien.

    +++

    Weshalb Ihre Behauptung "eine Währung bedingt einen einheitlichen wirtschaftsraum mit einheitlicher inflation, einheitlichen steuern, löhnen,produktivität..." Unfug ist.

  • Fortsetzung:

    Die aktuellen Gläubiger würden die Anleihen zum eigenen Kaufkurz, maximal aber zum Nominalwert, an diese Bank übertragen. Es wäre also keine Enteignung, kein Vermögensschaden oder ähnliches. Lediglich die künftigen Zinserträge würden wegfallen. Die Gläubiger müssten sich andere Anlageinstrumente suchen, was vermutlich zur Reduzierung der Zinssätze für Unternehmensanleihen und vielleicht sogar zu einer besseren Kreditversorgung von Unternehmen und Privatpersonen führen würde.

    Ein möglicher Zinssatz: EZB-Leitzins plus 0,25% für alle Schulden unter 50% des BIP und dann eben gestaffelt (zum Beispiel 0,25% Aufschlag alle 5 Prozentpunkte). Die Zinszahlungen müssten die Staaten direkt aufbringen, die Tilgung könnte zum Beispiel durch eine Euroweite Finanztransaktionssteuer, einer Bankenabgabe, einer EU-weiten Steuer (Mehrwertsteuerpunkt), Vermögenssteuer oder ähnliches erfolgen. Anfangstilgung: 1%. Bei einem Zinssatz von durchschnittlich 2% wären dann die Schulden nach etwa 60 Jahren abgezahlt. Das ist realistisch und überfordert werder die Geberländer noch die Schuldenländer. Durch den geringen Zinssatz würde auch Deutschland entlastet werden.

    Vorteil für die Staaten: Die Tilgungen würden immer auf die Darlehensteile mit den höchsten Zinsen angerechnet, das würde die Zinslast überdurchschnittlich reduzieren. Das ganze sollte als Annuität aufgebaut werden, die eingesparten Zinsen sollten zur Steigerung der Tilgungen eingesetzt werden.

    50% der Schulden müssten durch Sicherheiten hinterlegt werden (zum Beispiel die Goldreserven, Beteiligungen an Unternehmen ....). Bei Zahlungsverzug würden dann diese Sicherheiten schrittweise verwertet. Diese Sicherheiten würden entsprechend der Tilgung wieder freigegeben werden.

    Ach ja, vielleicht überlegen wir mal, warum gerade Amerika kein Interesse an einer schnellen Lösung der Eurokrise hat - vielleicht, weil dann deren Zinsen wieder deutlich steigen würden...

  • Ich verstehen die ganze Aufregung (auch und gerade aus Deutschland) nicht. Mehr als 2 Billionen Euro offizielle Schulden, dazu noch alle "versteckten" Verbindlichkeiten (Erblastentilgungsfond, Fond für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, unterlassene Pensionsrückstellungen und und und. Rechnet man das alles zusammen, dürften es wohl gut und gern fast 3 Billionen Euro (oder ca: 115% des BIP) sein.

    Es ist nun aber so, dass die Schuldenquote halt nicht allein Aussagefägig ist, sondern eben auch die Vermögensseite betrachtet werden muss. Und die misst sich meist im Vermögen der Bevölkerung.

    Immer wieder wird erzählt, dass Deutschland als Zahlmeister der Eurozone auftritt. Das ist so sicher nicht der Fall. Noch vor 2 Jahren betrug die Verzinsung deutscher Staatsanleihen mehr als 3% (10-jährige Laufzeit). Je nach Laufzeit war der Zins entweder höher oder halt etwas niedriger. Inzwischen zahlen die Deutschen für 2-jährige Anleihen gar keine Zinsen mehr und bei den 10-jährigen hat sich der Zins mehr als halbiert. Allein durch die Zinsersparniss von durchschnittlich 1,5 Prozentpunkte werden die öffentlichen Haushalte in Deutschland jedes Jahr um mehrere Milliarden Euro entlastet. Glaubt man - zugegebener Maßen - nicht gerade nachvollziehbaren Schätzungen, liegt die Zinsersparnis in den kommenden 10 Jahren bei etwa 300 Milliarden Euro (jedes Jahr im Durchschnitt 30 Milliarden). Und auch in den vergangen 10 Jahren sollte die Zinsersparnis in etwa diese Größenordnung betragen haben, weil der Zinssatz eben nicht mehr 6 oder 7% wie in den 90-iger Jahren, sondern nur noch 3,5 oder 4% betragen hat.

    Was die Diskussion um die Vergemeinschaftung von Schulden angeht: Wahlkampf pur, denn diese gibt es längst. Was wäre ehrlich und nützlich?

    Die EZB sollte eine eigenständige Bank gründen (wie die KFW). Darin müssten ALLE Schulden der Eurolänger gebündelt werden. Zinssatz: EZB-Leitzins plus gestaffelte Zuschläge je nach Schuldenstand und Haushaltsdefizit. Fortsetzung folgt

  • @Euro-Gegner - Stark war Insider im Eurosystem und stieg unter Verschwiegenheit (vorerst) aus, seine vorerst geheimgehaltenen Gründe - aus "Loyalität" - wurden von vielen Experten umgehend und richtig gemutmaßt bzw. erklärt. Später mischt sich Jürgen Stark ehrenhaft ein und redet Klartext.

    Weber? Zeichnet der sich durch irgendetwas aus, außer durch Kollegen-Verrat im Fall Sarrazin, feiger Verschwiegenheit und Selbstnutz durch Mitläufertum?

    Wenn Sie mir ein einziges Interview zeigen könnten, wo dieser Banker mal tacheles redet und seinen Kragen riskiert wie aufrichtige Meinungsvertreter wie Sarrazin es taten, ich bitte darum?!

  • An Rechner:
    Selbstverständlich ist Herr Weber mangels Unterstützung
    seitens Merkel selbst zurückgetreten. Als sachkundiger
    Beobachter müssten Sie die Hintergründe der Rücktritte
    von Weber und später Stark beurteilen können.

    Natürlich wird durch dieses schwachsinnige Stimmrecht innerhalb
    der EZB, Deutschland durch die ClubMed Mitglieder überstimmt.

    Die Aufgabe der EZB ist es, unabhängig von der Politik, die
    Preisstabilität zu sichern. Die Zentralbank darf auf direktem
    Wege keine Staatsanleihen kaufen. Den Umweg über den
    ESM ist für mich ein übler Trick.

    Außerdem ist es sonderbar, wenn eine Art 'Wunschkonzert'
    für Zinssätze installiert werden soll.

    Verträge und Auflagen sind in der Eurozone Makulatur.
    Man denke im Lissabonvertrag an die 'no bailout' Klausel.
    Umstrittene Ankäufe von Staatsanleihen. Direkte Banken-
    rettung (Spanien) Rettungspakete. Die Auflagen für
    Griechenland wurden nicht eingehalten, trotzdem wird
    weitergerettet. Griechenland führt die EU schon seit Jahren
    an der Nase herum. Damit meine ich, dass Verträge und
    Auflagen in der Eurozone nichts wert sind.

    Die politische Kunstwährung Euro ist nicht mehr vertretbar.
    Deutschland kann den ClubMed Ländern die Wirtschafts-,
    Finanz-, Steuer- und Sozialpolitik nicht vorschreiben.
    Außerdem können und wollen nicht erwarten, dass diese
    Staaten genauso werden wie wir. Vor der Euro-Zeit hatten
    wir freundschaftliche Beziehungen innerhalb der EU.
    Der Euro hat diese Atmosphäre zerstört.

    Deshalb sollte jedes Land wieder seinen eigenen Weg gehen und
    zwar mit einer eigenen Währung.

  • Ich denke, es ist zwecklos, sich mit Rechner herumzustreiten. Ich habe das Hin und Her zwischen den Kommentatoren, die es versucht haben, mitverfolgt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei Rechner wahrscheinlich um ein zwar einigermaßen kluges, aber dennoch sehr störrisches Wesen handelt, das seinen Hintern vermutlich warm und trocken irgendwo hat, wo er gefahrlos und lebenslänglich sein Futter vom Staat (also von uns) bekommt. Seine Äußerungen halten sich stets sehr eng an das, was er sich irgendwo angelesen hat – am liebsten hat er Zahlen, die hält er nämlich für unwiderlegbar. Das lässt darauf schließen, dass es mit seinem Selbstbewusstsein doch nicht so weit her ist.
    Vielleicht handelt es sich bei Rechner (z.B.) um einen kleinen Abgeordneten, der auch endlich gern mal etwas sagen möchte… dann allerdings lieber doch nicht unter dem eigenen Namen. So weit reicht der Mut nicht. Denn das könnte ja gefährlich werden im eigenen Wahlkreis.
    Ich jedenfalls werde mir seine Ergüsse genüsslich noch durchlesen, wenn der ESM längst Geschichte ist und Rechner längst unter einem anderen Pseudonym seine vermeintlichen Wahrheiten verbreitet.

  • "Butter bei die Fische": Wo kann man eine Auflistung der Kaeufer und Verkaeufer (gehandelts Volumen) von Staatsanleihen einsehen (Link?)? Da Sie behaupten, zu wissen, wer die Marktteilnehmer sind, duerfte es doch kein Problem sein, Ihre Aussage mit nachpruefbaren Daten zu untermauern - sonst ist alles nur "Geschwaetz"...

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