Damit legt sich die portugiesische Regierung noch drastischere Sparmaßnahmen auf, als im Gegenzug für das Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) gefordert. Lissabon werde die Bedingungen für die Finanzhilfen „peinlich genau“ einhalten und mit zusätzlichen „strukturellen Maßnahmen“ sicherstellen, dass die gesetzten Ziele noch vor dem Zeitplan erreicht würden, erklärte die Regierung am Dienstag in einem Programm für ihre vierjährige Amtszeit. Vorgesehen sind demnach unter anderem Änderungen bei staatlichen Feiertagen, um verlängerte Wochenenden durch Brückentage zu verhindern.
Angesichts des hohen Staatsdefizits hat auch der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero am Dienstag weitere Sparmaßnahmen angekündigt. Er werde im kommenden Monat einen Vorschlag unterbreiten, nach dem die Ausgaben der Regionalregierungen gedeckelt werden sollen, sagte Zapatero am Dienstag bei der jährlichen Debatte zur Lage der Nation im Parlament.
Zapatero versprach jedoch auch Maßnahmen, die Hauseigentümer vor der Zwangsräumung schützen sollen. Wegen der angeschlagenen Wirtschaft und der hohen Arbeitslosenquote können viele Spanier die Hypotheken für ihre Eigenheime nicht mehr bedienen. Weitere Einzelheiten zu den Plänen nannte Zapatero nicht. Der Bankensektor werde unter den Maßnahmen jedoch nicht leiden.
„Es gibt Menschen, die gerade eine harte Zeit durchmachen“, sagte der Ministerpräsident. „Wir versuchen, die Lage zu lindern.“ Zapatero kündigte an, den Rest seiner Amtszeit bis März kommenden Jahres wirtschaftlichen Reformen zu widmen. Er wolle Spaniens Wettbewerbsfähigkeit steigern, für Wachstum sorgen und neue Arbeitsplätze schaffen.
Die oppositionelle Volkspartei kritisierte den Umgang der Regierung mit der Finanzkrise. Zapatero „hat nichts Neues gesagt“, erklärte Parteisprecherin Soraya Saenz de Santamaria. „Uns - dem spanischen Volk - bleibt nur, auf einen neuen Ministerpräsidenten zu warten.“
Zitat:"Dass Deutschland wie kaum ein anderes Land vom Euro und Europa profitiert, möchten Sie nicht wirklich bestreiten. Oder warum glauben Sie, dass sich die Deutsche Wirtschaft so stark für den Euro macht, aus Gutmenschentum ??"
Davon haben sicherlich die Aktionäre der deutschen Großkonzere etwas, aber das hat mit dem deutschen Steuerzahler nicht viel zu tun, wenn international eine gute Dividende gezahlt wird (es haben mehr Engländer Anteile an der "Deutschen Post" als Deutsche). Der deutsche Wohlstand hat sich trotz 10 Jahre harte Arbeit unter dem Euro nicht verbessert, sondern ist abgewandert.
Ein gutes Exportland zu sein, ist erstmal nicht automatisch gut für die Menschen. Denn Waren verlassen das Land. Wenn dann noch der deutsche Steuerzahler über einen illegalen Rettungsschirm die bankrotten Käuferländer kreditiert, dann ist das Schwachsinn, weil eben kein Geld für die Waren reinkommt.
Aber das Schlimmste ist, dass sie all das wissen. Sie wissen, dass der Euro ein Nachteil ist, aber wegen des WK2-Komplexes, den sie offenbar haben, wollen sie eine Erlösung, indem sie das Geld des Steuerzahlers aus dem Fenster werfen. Damit man sie liebt. Aber man wird sie nur verachten. Wie wäre eine Therapie oder (wenn sie wirklich Schuld auf sich geladen haben) eine Selbstanzeige?
Also ganz ehrlich,
ich finde den Euro auch super und Rettenswert.
Die kann garnicht lang genug anhalten, die Rettung.
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@Ich_mag_den_Teuro
Stressige Zeiten für Euro-Freunde, finden sie nicht? Leider selbst schuld. Wer gegen den bekannten Willen des deutschen Volkes eine Fehlkonstruktion durchsetzt, die zu einer Rekordverschuldung der PIGS oder meinetwegen PIIGS geführt hat und deren notwendige Umschuldung einen Super-Gau auslösen kann, der sollte jetzt wirklich nervös werden.
Ihre Brüllerei wie aus dem EUdSSR-Führerbunker wird auch bald vorbei sein.
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