Schuldenkrise
Schluss mit der Krisen-Hysterie!

Der Euro am Ende? Die Wirtschaft vor dem Kollaps? Alles kalter Kaffee, sagt der Chef des Euro-Rettungsschirms (EFSF), Klaus Regling, und verordnet den Deutschen eine Portion Optimismus.
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HamburgDer Chef des europäischen Rettungsschirms EFSF, Klaus Regling, ist optimistisch, dass den Euro-Ländern eine baldige Lösung der Schuldenkrise gelingt. „Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass die Krise in zwei bis drei Jahren vorbei ist“, sagte er dem „Spiegel“. Voraussetzung dafür sei, dass die Länder ihren Spar- und Reformkurs fortsetzten.

Die Währungsunion werde nicht auseinanderbrechen, weil starke und schwache Länder ein gemeinsames Interesse an ihrem Fortbestand hätten. „Das Risiko, dass der Euro aufgegeben wird, von wem auch immer, ist gleich null“, sagte Regling laut Vorabmeldung vom Sonntag. Heftig ging er mit seinen Landsleuten ins Gericht: „In Deutschland herrscht zum Teil Hysterie.“ Die Deutschen glaubten, dass alles immer nur schlimmer kommen könne. „Das stimmt aber nicht, die Zeichen stehen auf Besserung.“

Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, forderte Opfer für die Rettung des Euro. „Wir brauchen eine stabile Gemeinschaft“, sagte Keitel der „Frankfurter Rundschau“. Dafür sei der Euro unverzichtbar, auch wenn dessen Rettung schmerze. Der Rettungsschirm verschaffe die Zeit, um die Eurozone zu stabilisieren. Niemand habe diese Notmaßnahmen gewollt, „sie sind aber nötig“. Keitel forderte die Politik auf, deutlich zu machen, wie „wir die Probleme langfristig in den Griff“ bekommen.

Unterdessen formiert sich in der Koalition immer größerer Widerstand gegen eine Ausweitung des europäischen Rettungsfonds. Eine Zustimmung des Bundestags damit unsicher. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, hält an seinem Nein zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms fest. „Ich weiß, dass es problematisch ist, wenn die Regierung in diesem Punkt keine eigene Mehrheit hat, aber deshalb kann ich doch nicht gegen meine Überzeugung abstimmen“, sagte Bosbach dem Magazin „Focus“ mit Blick auf die für Ende September geplante Abstimmung im Bundestag.

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  • à propos Hysterie:

    Sonntag, 28. August 2011

    Hysterische Heil-Suche von Konrad Kustos

    Prognosen gehen gerne in die Hosen. Das wissen wir nicht erst, seit der britische Premierminister 1934 ausrief: "Glauben sie mir, Deutschland ist unfähig, einen Krieg zu führen" oder seit Albert Einstein ausführte: "Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass Atomenergie jemals nutzbar sein wird". Schon viel aktueller, nämlich im Juni 1989, glaubte dann der spätere Bundeskanzler Gerhard Schröder sagen zu müssen: "Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht." Und weniger fahrlässig, aber genauso doof lautete das Urteil der Plattenfirma Decca über die Beatles von 1962. "Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern." ... weiterlesen im Blog unter chaosmitsystem.blogspot.com

  • Ich denke der Euro wurde erschaffen um den Leuten dass gesparte Geld auf der Bank zu halbieren. In München kostet ein Milchkaffee 3,50 Euro, also min. 6 DM. Wer verdammt nochmal hätte 6 DM für einen Kaffe bezahlt ?
    DER EURO IST EIN LÜGE UND EINE STRATEGIE

  • Reisende soll man nicht aufhalten. wer gehn will, soll das nur tun.

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