Spanien soll nicht zum neuen Griechenland werden. Wirtschaftsminister De Guindos hat in einem Interview versucht, entsprechende Sorgen zu zerstreuen. Eine Rettung durch die EU sei für Spanien das „allerletzte Mittel“.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Da wird er doch gar nicht gefragt.Das bestimmt der Markt.Der soll seine Arbeitslosen in Griff kriegen,sonst haben die Arbeitslosen bald ihn im Griff !

  • Das Wirtschaftswachstum in Spanien kam in den letzten Jahren von unseren Superpersonen der Führung der EU. Wenn Sie mit offenen Augen durch Spanien fahren sehen Sie an einsamen Brücken, an grossen erschlossenen Wohngebieten mit geteerten Strassen und brennenden Strassenlampen, aber ohne Wohnhäuser, an grossen, neuen Wohnsiedlungen ohne Bevölerung, an neuen Autobahnen die um rd. 10 Meter über die bestehende Autobahn gebaut wurden jeweils die Schilder gebaut aus Mitteln der EU. Ebenso bei den Stauseeen im Hinterland mit sehr guten Kanälen, leider wurde jedoch die Wasserversorgung in den Städten nicht erneuert, sodass das Wasser ungenutzt abfliest. Ist dies eine Wirtschaftsförderung (oder totale Verschwendung), mit diesen Investitionen lässt sich kein dauerhaftes Wirtschaftswachstum erzielen. Aber unsere unfähigen Kommissionäre bei der EU können sich auf Bildern bei den Eröffnungen ablichten lassen.

  • Das Wohlstandsniveau in der Peripherie der EURO Union wurde grösstenteils auf Kredit erreicht. Das tatsächliche Niveau auf Grund der Leistungsfähigkeit dieser Länder liegt weit unter dem heutigen Stand. Diesen Stand werden sich diese Staaten erreichen, wenn keine Kredite mehr den Status stützen werden. Am BIP gemessen kann man den Rückgang ohne weiteren Kreditzuwachs in Greichenland ablesen, bisher ca. 20%. Und das noch trotz ELA Geldschöpfung der Bank of Greece und der Target2 Salden von insgesamt 200 Mrd EUR. Das hat Spanien und vor allem die von Kreditausfällen betroffenen Banken mit und ohne "Rettungsschirm = marktverzerrendes tiefes Zinsniveau mit umgekehrten Folgen für die Retter" noch vor sich.

  • Spanien soll Souveränität aufgeben und bekommt dann Kredite aus Brüssel. Es ist immer die gleiche Methode.
    Merkel und die anderen Blockparteien werden immer hecktischer schnell die Souveränität Deutschlands aufzugeben, ehe Mehrheiten von CDU/SPD/GRÜNE nicht mehr reichen sollten, den Weg zu Ende zu gehen bei dann 60 % Nichtwählern. Der Wille des deutschen Volkes soll durch den WIllen aller EU-Länder ersetzt werden, dazu hat die Regierung gar kein Recht, das ist Eidbruch und verfassungswidrig. Merkel weiss das, darum werden die Deutschen zu nichts mehr gefragt, schnell immer mehr deutsche Pässe verteilt und Einwanderer ins Land geholt. Die Stimme der Deutschen soll endgültig verstummen und im EU-Strudel untergehen.

  • Bullshit

  • Was in Europa lästig ist, ist die Demokratie. Sagt der EZB-Chef Mario Draghi: Erst vor wenigen Tagen hat er die Katze aus dem Sack gelassen, in dem er in einem Interview für die amerikanische Wirtschaftszeitung Wallstreet-Journal feststellte: „Das Sozialstaatsmodell hat ausgedient.“ Und vor allem: der EU-Fiskalpakt liefere die Handhabe dafür, den Sozialabbau an den nationalen Parlamenten vorbei leichter durchzusetzen.
    http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/?p=2881

  • So hat sich das anfangs auch bei Griechenland angehört. Dabei hat die EU-Führung in Brüssel nichts gegen weitere Schuldenschnitte. Deutschland wird das schon noch verkraften. Und die deutsche Politik traut sich ja nicht, sich zu wehren!

  • Auch für Spanien, Portugal und Italien wird es einen "haircut" und weitere EU- und IWF-Mittel geben! "Gleiches Recht für alle" werden die Politiker dieser Länder fordern. Wer dies nicht glaubt, ist auf beiden Augen blind und läßt sich von den EU-Bürokraten einlullen! Um das zu erkennen benötigt es kein Studium oder "Expertenkreise", angewandte Mathematik der Grundrechenarten genügt völlig!

  • Die nationalökonomischen Daten haben doch schon lange vorausgesagt, dass Spanien eines Tages unter dem Rettungsschirm landen wird - lange vor Italien und den anderen prospektiven EU-Pleitegeiern.
    Das Land leidet unter der größten Immobilienblase Europas, der höchsten Arbeitslosigkeit und zurückgehendem BIP wegen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit.
    Mit Tourismus und gespritzter Paprika alleine kann das Land nicht überleben.

  • Spanien ist nicht vergleichbar mit Griechenland. Spanien ist ein produzierendes Land , nicht nur Landwirtschaft.
    Die Immobilien-Blase ist nicht auch durch deutsche Anleger gefördert worden, die unbedingt ein App an der Sonne haben wollten ? Gehen Sie mal in ein elktrogeschäft in Spanien: Waschmaschinen aus D, Kaffeemaschinen von Krups, alles aus D.
    Und die spanischen Banken ? In Latein AMerika sind sie stark, in USA haben sie zahllose Beteiligungen, allein in Miami sind zwei grosse Banken Eigentum spanischer Kassen. Und eine spanische Caja ist der grösste Einzelaktionär der Deutschen Bank . Wie sehen Sie das ?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%