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Diskussion: Kommentare zu: „Wenn nötig, können mehrere Länder den Euro verlassen“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 10.08.2012, 03:22 UhrPaula

    Trink, trink, Brüderlein, trink,
    lass doch die Sorgen zu Haus!
    Trink, trink, Brüderlein, trink,
    lass doch die Sorgen zu Haus!
    Meide den Kummer und meide den Schmerz,
    dann ist das Leben ein Scherz!
    Meide den Kummer und meide den Schmerz,
    dann ist das Leben ein Scherz!

    • 10.08.2012, 08:45 UhrHenry

      Richtig ist,
      geht ein Schuldner (Staat) in die Insolvenz, muss vorher alles an Vermögen eingebracht worden sein. So sieht dies das Insolvenzrecht vor.

      Das ist bei keinem Land im Süden von Europa umgesetzt worden. Die Vermögenden haben das Kapital versteckt. Erst muss das Vermögen dieser Personengruppe für die Bewältigung der Schuldenkrise eingesetzt werden bevor die Hilfen von außen fließen.

      Mit den dauerhaften Rettungsschirmen soll das Kapital der Vermögenden geschützt werden. Dieser Vorgang zeigt die wirtschaftliche Kriminalität auf. Von Solidarität im eigenem Lande keine Spur. Was sagt der Vertrag von Lissabon dazu?

    • 10.08.2012, 08:55 Uhrdanke_dir

      Henry: Falsch. Ein Insolvenzrecht für Staaten gibt es nicht. Ein Staat ist souverän. Er kann dir jederzeit die Insolvenz erklären. Egal wie seine Staatsfinanzen aussehen. Das ist das Vorrecht jedes Staates. Egal ob seine Bürger noch Reserven haben oder der Staat selbst noch fungible Werte hat (z.B. Goldreserven).

    • 10.08.2012, 09:04 UhrGeneral-Investigation

      Das kann so nicht sein wie Sie schreiben, denn wäre es so, hätten Länder die schon mehrfach pleite waren, nach dem ersten Mal nichts mehr haben dürfen. Es ist kaum anzunehmen, das man in den wenigen Jahren zwischen den Staatspleiten so wahnsinnige Einnahmen hatte, das man alles zurück gekauft hat.

      Leuchtet doch ein, oder?
      Somit kann das übliche Insolvenzrecht hier gar nicht greifen oder jemals gegriffen haben.

    • 10.08.2012, 10:00 Uhrmaria


      es sind EU-Verträge gebrochen worden
      also können diese auch aufgelöst werden
      und dann ist D zu gar nichts verpflichtet

      das liegt nur an unserer Regierung ob sie uns für NWO /Bilderberger plattmachen will oder nicht

    • 10.08.2012, 09:57 UhrMarco99



      Zehn kleine Geberlein schlachteten ein Schwein;
      Einer stach sich selber tot, da blieben nur noch neun.

      Neun kleine Geberlein, die gingen auf die Jagd;
      Einer schoss den andern tot, da waren's nur noch acht.

      Acht kleine Geberlein, die gingen und stahlen Rüben;
      Den einen schlug der Bauer tot, da blieben nur noch sieben.

      Sieben kleine Geberlein begegnen einer Hex';
      Einen zaubert sie gleich weg, da blieben nur noch sechs.

      Sechs kleine Geberlein gehn ohne Schuh und Strümpf;
      Einer erkältet sich zu Tod, da blieben nur noch fünf.

      Fünf kleine Geberlein, die tranken bayrisch' Bier;
      Der eine trank, bis dass er barst, da waren's nur noch vier.

      Vier kleine Geberlein, die kochten einen Brei;
      Der eine fiel zum Kessel rein, da blieben nur noch drei.

      Drei kleine Geberlein spazierten am Bau vorbei;
      Ein Stein fiel einem auf den Kopf - da blieben nur noch zwei.

      Zwei kleine Geberlein, die wuschen am Nil sich reine;
      Den einen fraß ein Krokodil - da blieb nur noch der eine.

      Ein kleines Geberlein das war schon ziemlich dumm
      da schaute er recht blöd daher und brachte sich dann um

  • 10.08.2012, 04:59 Uhrfluchundsegen

    "Wir Liberale waren immer für eine europäische Verfassung."

    das sind die worte eines armen alten verbitterten mannes und seiner dienerschaft.

  • 10.08.2012, 05:11 Uhrrokober

    Wieder mal eine Sommerloch Schnapsidee von Brüderle, damit die FDP im Gespräch bleibt!
    Eine Volksabstimmung über Europa wäre eher ein Veto gegen den Euro und wie da die Mehrheit der Deutschen denkt as weiß doch auch Brüderle, selbst nach etlichen Schoppen Wein noch! Das würde eine Volksabstimmung gegen den Euro, gegen die Verschleuderung deutscher Steuergelder an die Pleiteländer wie Griechenland.

    • 10.08.2012, 07:36 UhrDagmarK

      Du kannst dir sicher sein, das es bei einer Volksabstimmung zu einer der Art verschachtelten Fragestellung kommt, das die breite Masse "Nein" ankreuzt und damit im Endeffekt dem Euro zu stimmt.

    • 10.08.2012, 13:31 UhrEU-Austritt-faellig

      @DagmarK Das sehe ich auch so.... und am Wahltag hat keiner Lust, abzustimmen, weil die Parteien, insbes. die Roten, Rot-Roten, die Grünen und auch die Gewerkschaften mit ihren Neid-Debatten dem stark ausgeprägten Sozialismus näher stehen als dem Wohl des Deutschen Volkes.

      Am Gewerkschafter Frank Bsirske, der Aktivistin Jutta Sundermann und dem Erziehungswissenschafter Ulrich Schneider hätte der frühere Staatsratsvorsitzende Erich Honecker sicher große Freude gehabt. Ich kann mit vorstellen, die hätten zu seiner einseitigen Denkweise gepasst.

      Das Erreichte in Deutschland ist auf unsere Leistungsgesellschaft und nicht auf die erhaltenen Transferzahlungen in Form von Sozialwohltaten zurückzuführen. Viele SPD und Grünenwähler, die es zu einem Vermögen von ca. 250.000 EUR im Laufe ihres Arbeitslebens gebracht haben, werden mit Tränen in den Augen dastehen, wenn der Gewerkschafter Bsirske von ihnen Strafsteuern und Sonderabgaben für ihr Vermögen einfordert, nur weil sie sparsam gelebt und stets gearbeitet haben.

      Wenn Leistung mit Strafsteuern „belohnt“ wird, dann machen wir eben weniger und die Parallelwirtschaft wird aufblühen. Nur Schade, dass unsere Sozialwohltaten bei den Behinderten nicht an kommen. Es gibt Fälle, da wird Menschen eine Ersatz-Prothese zum Wechsel für ihr nicht mehr vorhandenes Bein abgelehnt. Bei einem Defekt der Prothese müssen diese Leute sich dann krank melden, bis die alte Prothese repariert oder ausgetauscht wurde. Dies bitte Berücksichtigen bei den Sozialwohltaten für GR, Italien, Spanien etc., die unsere Hilfszahlungen zur Finanzierungen ihres Wohlstandes verwenden (z. B. Rente mit 45 GR oder mit 60 Jahren gem. Vorstellung von Herrn Hollande (Frankreich 90,5% BIP, Spanien 80,9% BIP).

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