Schuldenschnitt
Gläubiger rechnen mit baldiger Einigung

Erneut kursierten Gerüchte, Griechenland habe sich mit privaten Gläubigern auf einen Schuldenschnitt geeinigt. Tatsächlich scheint ein Abschluss nun greifbar. In dieser Woche soll es soweit sein.
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New YorkDer Abschluss der Verhandlungen über einen Schuldenschnitt in Griechenland ist nach Angaben der Gläubiger in greifbare Nähe gerückt. Mit einer endgültigen Vereinbarung werde in dieser Woche gerechnet, teilte der verhandelnde Internationale Bankenverband (IIF) am Mittwoch mit. Beide Seiten seien einer Einigung nahe. Der IIF verhandelt mit der Regierung in Athen seit Wochen über einen Schuldenschnitt.

Mit Hilfe des in Grundzügen bereits vereinbarten Anleihentauschs soll die griechische Schuldenlast um 100 Milliarden Euro verringert werden. Eine Einigung ist Vorraussetzung für die Freigabe des zweiten Rettungspakets im derzeit geplanten Volumen von 130 Milliarden Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schuldenschnitt: Gläubiger rechnen mit baldiger Einigung"

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  • "Niemand hat die Absicht ...." die Schulden zurück zu zahlen! Wir werden doch am laufenden Band abgezockt durch die Griechen, und das wird auch weiterhin kein Ende haben.
    Der dumme deutsche Michel mit der Murksel wird bezahlen ohne Ende. Nennt man das dann am Ende "Angleichung der Schulden"?? Irgendeine euphemistische Formulierung wird man für das Kind schon noch finden!

  • @ Fata-Morgana-70vH-Beteiligung,
    das haben sie (die Geldverleiher), als sie von Mama zu den WSV mitgenommen wurden, gelernt.
    Da wird auch ein fiktiver Wunschpreis durchgestrichen und durch einen wesentlich niedrigeren ersetzt.
    Was zum tollen 70% Rabatt führt. Früh übt sich!

  • Selbst wenn die privaten Gläubiger komplett auf die bisherigen Kreditforderungen gegen GR verzichten - rund 200 Mia an Schulden gegen die EZB und an Eu-Staaten hat GR dann immer noch. Diese Schulden wird GR ebenfalls nicht zahlen können. Rein rechnerisch reicht das geplante Rettungspaket von 130 Mia nicht einmal dafür, geschweige denn für andere kommende Lasten.

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