
AthenGriechenlands Ministerpräsident Lukas Papademos ringt in seiner Regierungskoalition um Unterstützung für weitere schmerzhafte Reformen. Am Sonntag traf Papademos mit den Vorsitzenden der Parteien zusammen. Bei dem Gespräch ging es ihm in erster Linie darum, die Anwesenden von der Notwendigkeit weiterer Sparschritte zu überzeugen.
„Vereint können wir Erfolge erzielen“, sagte Papademos. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen über einen Schuldenschnitt sowie die Umsetzung des Reform- und Stabilisierungsprogramms seien Voraussetzung für eine wirtschaftliche Gesundung. „Wenn dieses Verfahren nicht erfolgreich abgeschlossen wird, dann sehen wir uns mit der Zahlungsunfähigkeit konfrontiert, die schwerste Konsequenzen für die Gesellschaft und vor allem die sozial Schwachen haben wird“, warnte Papademos. Die Verhandlungen seien nicht leicht, und trotz der Anstrengungen gebe es Abweichungen im griechischen Stabilisierungsprogramm, räumte Papademos ein.
Während eine Einigung mit den privaten Gläubigern immer näher rückt, wendet sich die Aufmerksamkeit wieder verstärkt neuen Maßnahmen der Regierung zu, die die internationalen Geldgeber zur Voraussetzung für die Auszahlung von Hilfen aus dem 130-Milliarden-Euro-Rettungstopf machen. Der Widerstand gegen weitere Reformen formiert sich jedoch angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und Kritik in der Bevölkerung.
„Dies ist ein entscheidender Tag. Wir alle müssen Stärke und Ernsthaftigkeit zeigen“, sagte der Vorsitzende der rechtsgerichteten Laos-Partei, Giorgos Karatzaferis, kurz vor dem Gespräch mit den Koalitionsparteien Pasok und Neue Demokratie. Karatzaferis hatte in der Vergangenheit bereits angedeutet, unter Umständen auch den Bruch der Koalition in Kauf zu nehmen.
Unterdessen wurde bekannt, dass die Euro-Finanzminister sich in einer Telefonkonferenz über die zugespitzte Schuldenkrise in Griechenland beraten wollen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa in Brüssel aus EU-Kreisen - eine offizielle Bestätigung dafür war zunächst nicht zu erhalten.
Die internationalen Geldgeber - die Europäische Zentralbank, die Europäischen Union und Internationaler Währungsfonds - fordern von Griechenland weitere Einsparungen in diesem Jahr in Höhe von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beziehungsweise rund zwei Milliarden Euro. Zuletzt war international die Sorge gewachsen, dass Griechenland seinen Reformkurs schleifen lässt. Ähnlich hatte sich zuletzt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler geäußert.
Bisweilen erlauben Wirtschaftsstatistiken nüchterne Einblicke, welche "Armen" unter dem Vorwand "Eurorettung" durchgefüttert wird.
So meldete die Bank für Int. Zahlungsausgleich (BIZ) noch bis Herbst 2009 rd. 60 Mrd. an Forderungen (scheinbar) von Schweizer Banken gegen Griechenland - bis diese "über Nacht" verschwanden.
Die Auflösung des rätselhaften Verschwindens:
Die Forderungen von 60 Mrd USD gegen Griechenland lagen in der Hand einer einzigen Bank - und diese Bank war weggezogen von Genf nach Luxemburg.Bemerkenswert:
Bei der Bank handelt es sich um die EFG Holding, ein Institut unter der Kontrolle der griechischen Reederfamilie Latsis.<br/>Beim Umzug von der einen Steueroase in die andere wurde somit ausgerechnet eine griechische Reederbank kurz entlarvt als Hauptkreditdealer des steuerlich geprellten Griechenland.Mit dem Wegzug aus der Schweiz entzog sich die EFG Holding der schweizer Bankenaufsicht und rückt in Luxemburg näher an die EU-Subventionstöpfe.
In Luxemburg arbeitet die Holding ohne Banklizenz, um sich in den o.g. BIZ-Statistiken "unsichtbar" zu machen.
Bleibt hinzuzufügen, dass zusätzlich eine Tochter der Steuernomaden eine doppelstellige Milliardenforderung gegen griechische Schuldner hält. ( Diese Tochter hat übrigens einen Kooperationsvertrag mit der sogenannten Dt.Bank )
Denken Sie bei der nächsten Schlaglochfahrt daran, wer da mit Ihren Steuern schadlos gehalten wird"
Das ist ja sensationell was da geschrieben wird! Wer hätte das denn wissen können!Ich bin völlig baff...Herzlichen Glückwunsch Beobachter, also dieser Blogger ist sicherlich kompetenter als alle deutschen Wirtschaftsinstitute zusammen und dabei noch so unpolitisch.
Da tritt auf jeden Fall völlig in den Hintergrund, dass in dem Artikel ja gar nichts über Rüstungseinkäufe des griechischen Staates, geschweige denn über irgendwelche Verkäufer oder Käufer geschrieben steht. Immerhin kommt das Wort Staatshaushalt 1 mal im Artikel vor, jedoch leider in einem ganz anderen Zusammenhang...Aber danke für den Hinweis mit der Bild, ich hab mein Abo gerade gekündigt.
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