Schule in Brand gesteckt
Krawalle in Schweden eskalieren

Die Stockholmer Polizei bekommt die Randalierer nicht unter Kontrolle. Sie stammen vor allem aus Einwandererfamilien. Ein gefundenes Fressen für Schwedens Rechtspopulisten - sie sehen die Schuld bei der Regierung.
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StockholmDutzende brennende Gebäude und Autos, Steinwürfe auf Feuerwehrwehrleute: Schwedens Hauptstadt Stockholm kommt auch nach fünf Krawall-Nächten nicht zur Ruhe. In mehreren Vororten lieferten sich randalierende Jugendliche Auseinandersetzungen mit der Polizei. 13 Personen wurden festgenommen, teilten die Behörden am Freitag mit. Auslöser der Unruhen war die Erschießung eines Rentners durch die Polizei in einem Stadtteil, der fast ausschließlich von Einwanderern bewohnt wird.

Die Feuerwehr musste zu 70 Bränden ausrücken. In Alvsjo, südlich von Stockholm, ging eine Polizeiwache in Flammen auf. Auch ein Gemeindezentrum wurde zerstört. In Jordbro griff das Feuer von einem brennenden Auto auf ein Geschäft über.

In dem nördlichen Vorort Kista wurde eine Montessori-Schule in Brand gesteckt. Die Schulleiterin sagte dem schwedischen Fernsehen, sie sei seit Tagen beunruhigt gewesen. Ihre Schule sei klein, das Gebäude aus Holz gebaut. „Viele mutige Eltern haben in den Nächten ein Auge auf unsere Schule gehabt, aber es hat nichts genützt“, sagte Kicki Kobdock Haak.

Die schwedische Regierung wurde im Parlament für ihre Einwanderungspolitik kritisiert. Regierungschef Fredrik Reinfeldt wies die Vorwürfe der rechtspopulistischen Partei der Schwedendemokraten zurück, die hohe Jugendarbeitslosigkeit sei Hintergrund der Unruhen.

Die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen scheint ungebrochen. Selbst Feuerwehrleute, die versuchen, die Brände zu löschen, wurden mit Steinen beworfen. Verletzte wurden in der Nacht zu Freitag aber nicht gemeldet.

Auslöser der Unruhen ist der Tod eines 69-jährigen Mannes in Husby, einem Vorort von Stockholm, in dem die Bevölkerung zu 80 Prozent aus Einwanderern besteht. Die Polizei hatte den Mann nach eigenen Angaben aus Notwehr erschossen. Anwohner vermuten einen rassistischen Hintergrund. Die Gewaltausbrüche sind im Laufe der Woche auf andere Vororte mit hohem Migrantenanteil übergegangen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Tatsächlich sind die muslimische Migranten europaweit umworbenes "Stimmvieh" für linke und sozialdemokratische Parteien.

    Bereits vor 6 Jahren im Rahmen einer seiner ersten Essay beschrieb Peder Jensen a. k. Fjordman dieses Allianz zwischen Muslimen und sozialdemokratischen/sozialistischen Parteien in Westeuropa.

    Deutsche Übersetzung:
    http://www.pi-news.net/2007/09/die-allianz-zwischen-linken-und-muslimen/

    >>Bei den Bundestagswahlen in Deutschland im Jahr 2002 stimmten laut den Statistiken bis zu 90 Prozent der muslimischen Wähler für Schröders linke Koalition. ... Umfragedaten von 2005, als die sozialdemokratische SPD die Wahl knapp an die Konservativen verlor und mit ihnen unter Kanzlerin Angela Merkel eine Koalition einging, zeigen, dass 77 Prozent der türkischen Wähler für die Sozialdemokraten stimmen wollten, gefolgt von 9,2 Prozent für die Grünen und 7,8 Prozent für die Linkspartei. ...Magere 4,8 Prozent gaben an, ihre Stimme der konservativen CDU geben zu wollen. <<


    Darin kommt er neben Schweden auch auf Deutschland zu sprechen:

    Ich denke, heute ist diese Allianz gerade auch in der BRD deutlicher denn je.

    Dieses Allianz macht noch nicht mal vor den marxistischen und daher erwartungsgemäß religionskritischen Teilen der Linken halt: Selbst auf einer Marxismus-Konferenz 2013 der Arbeitsgruppe Marxismus 21 der Linkspartei war als Ehrengast Deutschlands oberster Islamfunktionär Aiman Mayzekgeladen, und durfte dort über den Rassismus der Deutschen und Europäer einen Vortrag halten.

  • Bei den Stockholmer, die gegen die angebliche Polizeigewalt demonstrieren, handelt es sich um Abteilungen der Schwedischen Linkspartei und muslimischer Migranten.

    Die Gewalt, unter denen die ethnische Schweden in Stockholm zu leiden haben, geht nämlich von besagten Muslim-Migranten und Linksextremisten selbst aus.

    Die schwedische Polizei ist für vieles bekannt, aber nicht für eine besondere Gewaltaffinität.
    Wenn einige ihrer Plizisten aufrund der alltäglichen Konfrontation mit gewalttätigen Migranten in Stockholms Problemvierteln, in denen nicht nur die Rate muslimischer Migranten sondern auch der Gewalttaten und sonstiger Verbrechen weit über dem schwedischen Durschnitt liegt, überleben wollen und daher etwas "verrohen", so ist das mehr als verständlich.

  • Heute Stockholm und Malmö ,morgen auch in anderen Staedten in Europa wo Muslime anstatt Integration,Übernahme im Sinn haben.

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