Schutz europäischer Unternehmen
EU plant neue Strategien gegen Handelsbarrieren

Die Europäische Union will wirkungsvoller gegen illegale Exportbarrieren vorgehen und bereitet sich auf eine Zunahme von Handelsklagen vor. Dies geht aus einem neuen Strategiepapier der EU-Kommission zur Öffnung abgeschotteter Märkte in Drittstaaten vor, das dem Handelsblatt vorliegt.

BRÜSSEL. Damit will die EU europäische Unternehmen besser als bisher vor der wachsenden Zahl neuartiger Exporthemmnisse wie unfairer technischer Normen, Gesundheitsvorschriften und protektionistischer Ausschreibungsregeln schützen.

Kern des von Handelskommissar Peter Mandelson entwickelten Konzepts ist die bessere Zusammenarbeit der EU-Behörden mit der Wirtschaft. In den Exportländern sollen Teams aus Vertretern der EU-Botschaften und der betroffenen Unternehmen gebildet werden. Sie sollen Handelsbarrieren frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen vorschlagen. Im Fokus stünden dabei vor allem aufsteigende Wirtschaftsmächte wie China, Indien, Brasilien, Russland und die Staaten Südostasiens, heißt es in dem Strategiepapier.

Ziel der engeren Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei es, einen besseren Überblick über vordringliche Gegenmaßnahmen zu bekommen, sagte ein Sprecher Mandelsons der Zeitung. Es liege auf der Hand, dass als Ergebnis die Zahl der WTO-Klagen durch die EU zunehmen werde.

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