Schutz für Sparer China will Einlagensicherung einführen

China führt ab dem 1. Mai eine Einlagensicherung für Sparer ein. Summen bis zu 75.000 Euro sollen im Falle einer Bankenschieflage abgedeckt werden. China will mit der Maßnahme mögliche Risiken im Finanzsektor verringern.
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China will seine Sparer stärker schützen. Quelle: Reuters
China Construction Bank (CCB)

China will seine Sparer stärker schützen.

(Foto: Reuters)

PekingChina treibt die Reform des Finanzsektors mit der Einführung einer Einlagensicherung für Sparer voran. Demnach sind ab dem 1. Mai Summen bis zu 500.000 Yuan (umgerechnet rund 75.000 Euro) auf dem Konto für den Fall einer Bankenschieflage abgedeckt, wie die Regierung in Peking am Dienstag mitteilte. Die Maßnahme solle dabei helfen, Risiken im Finanzwesen zu verringern.

Vor rund einem Jahr hatte es einen Ansturm auf mehrere Banken in ostchinesischen Provinzen gegeben: Zuvor hatten Gerüchte über Zahlungsnöte eines Geldhauses im Nordosten des Riesenreichs Sparer in Panik versetzt. Sie stürmten Zweigstellen zweier Finanzinstitute.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Nervosität vieler Sparer in der Volksrepublik, die bisher nicht über eine staatliche Einlagensicherung verfügt. In China sind Bankpleiten allerdings praktisch ein Fremdwort, da der Staat die Zahlungsfähigkeit der Institute garantieren kann.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Schutz für Sparer: China will Einlagensicherung einführen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Keine schlechten Aussichten:

    Österreich schafft die staatliche Einlagensicherung ab, China führt sie ein.

    Wenn dann noch die Einlagenzinsen stimmen sieht es doch gut aus.

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