International
Schweiz fasst langfristig EU-Beitritt ins Auge

Die Schweiz steht einem EU-Beitritt auf lange Sicht offen gegenüber. Die langfristige Strategie sei ein Beitritt, sagte der Schweizer Bundespräsident und Wirtschaftsminister Joseph Deiss dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. „Wir Schweizer laufen Gefahr, umschlossen von EU-Ländern, wie eine Binneninsel zu sein. Nehmen Sie jetzt nur das Schengen-Abkommen. Deutschland hat uns zu Beginn dieses Jahres gezeigt, was es heißt, plötzlich als Schengen-Außengrenze behandelt zu werden. Wir laufen Gefahr, ein sicherheitspolitisches Loch zu sein“, sagte Deiss.

Er unterstrich zugleich, sein Land werde am Franken festhalten: „Die währungspolitische Eigenständigkeit hat mehr Vorteile als Nachteile.“ Das Bankgeheimnis ist nach Auffassung des Politikers auch im Falle eines EU-Beitritts nicht in Gefahr. Am Beispiel von Österreich und Luxemburg lasse sich erkennen, „dass eigene Regeln, die unseren ähnlich sind, auch innerhalb der EU durchsetzbar sind“.

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