Schwellenland
Indien stellt sich auf schwächeres Wachstum ein

Eine Flaute für das Schwellenland: Indiens Wirtschaftsleistung wird voraussichtlich nicht wie geplant zulegen. Ministerpräsident Manmohan Singh will nun neue Reformen zur Verbesserung der Direktinvestitionen anschieben.
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Neu-Delhi/ MumbaiIndien schraubt seine Erwartungen an das Wachstum herunter. Ministerpräsident Manmohan Singh sagte am Freitag, die Wirtschaftsleistung werde in dem bis zum März 2014 laufenden Haushaltsjahr voraussichtlich nicht wie veranschlagt um 6,5 Prozent zulegen. Die Regierung werde aber neue Reformen zur Verbesserung der Direktinvestitionen in dem Schwellenland anschieben, betonte Singh, ohne allerdings Details zu nennen.

Die Volkswirte der Deutschen Bank erwarten nunmehr nur noch einen Anstieg des indischen Bruttoinlandsprodukts von fünf statt der bislang von dem Geldhaus veranschlagten sechs Prozent. "Ein Wendepunkt beim Wachstum dürfte länger auf sich warten lassen als bislang angenommen", erläuterten sie. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte seine Prognose für Indien jüngst leicht auf plus 5,6 Prozent gekappt. 2012 hatte Indien laut IWF-Statistik ein relativ niedriges Wachstum von 3,2 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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