Schwere Gefecht in somalischer Hauptstadt
Über 50 Tote in Mogadischu

Bei schweren Gefechten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mehr als 50 Menschen an einem Tag getötet worden, darunter auch mehrere Zivilisten. Mindestens 200 Menschen wurden im blutigen Kampf um die Vorherrschaft in der Stadt verletzt. Seit 1991 tobt in dem Land ein blutiger Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und Islamisten.

HB MOGADISCHU. Die Zahl der Toten und Verletzten teilte die Elman-Menschenrechtsorganisation am Samstag mit. Regierungstruppen hatten am Freitag eine Offensive gestartet, um verlorenes Territorium von islamistischen Aufständischen zurückzuerobern. Dabei habe es dutzende Tote und Verletzte gegeben, berichtete die Menschenrechtsorganisation unter Berufung auf verschiedene Quellen. Zahlreiche Einwohner nutzten eine Kampfpause am Samstag zur Flucht aus der Stadt.

Augenzeugen berichteten, die Soldaten hätten Positionen der Aufständischen an drei verschiedenen Orten im Norden Mogadischus angegriffen. In den Straßen hätten Leichen von Aufständischen und Soldaten gelegen. Mehrere Zivilisten, darunter ein bekannter Journalist in der Region, seien tödlich von Querschlägern getroffen worden.

Nach Angaben eines Regierungssprechers konnte Territorium von den Islamisten zurückerobert werden. Dagegen behaupteten die Aufständischen, ihre Stellungen erfolgreich verteidigt zu haben, wie Radio Garowe berichtete.

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