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Schwere Gefechte: Kämpfe in Syrien sind bald im Zentrum von Damaskus

In der syrischen Stadt Aleppo wurden zwei Bombenanschläge verübt. 28 Menschen starben. Es war der schlimmste Gewaltakt in der sonst verhältnismäßig ruhigen zweitgrößten Stadt des Landes.

AleppoIn Syrien nähern sich die Gefechte zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Baschar al-Assad Oppositionellen zufolge immer mehr dem Zentrum von Damaskus. In einem Armenviertel im Norden der Hauptstadt sei es am Freitag zu Schusswechseln gekommen, berichteten Regierungsgegner und ein Augenzeuge.

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Seit dem Beginn der Proteste vor elf Monaten sei noch nie so nahe des Zentrums gekämpft worden. Mitglieder der Syrischen Befreiungsarmee hätten sich rund anderthalb Kilometer nördlich eines zentralen Platzes vier Stunden lang ein Gefecht mit Soldaten geliefert.

Die Aufständischen berichteten von zahlreichen verwundeten Kämpfern in den eigenen Reihen. Die Armee habe schwere Maschinengewehre und Luftabwehrgeschütze eingesetzt.

Bei zwei Bombenanschlägen auf Gebäude der Sicherheitskräfte sind am Freitag in der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo mindestens 28 Menschen getötet worden. Es war der schlimmste Gewaltakt in der sonst verhältnismäßig ruhigen zweitgrößten Stadt des Landes, die bisher vom Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad weitgehend ausgenommen war. Vor den Toren der seit einer Woche belagerten Rebellenhochburg Homs zog die Regierung Panzer zusammen und ließ auf Gläubige feuern, die nach den Freitagsgebeten eine Moschee verließen. Einwohner fürchteten, ein Sturm der Sicherheitskräfte stehe unmittelbar bevor. Die Auseinandersetzungen griffen am Freitag auch auf eine libanesische Stadt über.

Unter den Toten in Aleppo seien Soldaten und Zivilisten, berichtete das staatliche Fernsehen. Mehr als 230 Menschen seien verletzt worden. Das Fernsehen zeigte Bilder von Trümmern und entstellten Leichen. Die offiziellen Angaben, wonach Aufständische den Anschlag verübten, passen zur bisherigen Argumentationslinie: Demnach verteidigt sich der Staat gegen Extremisten. Ein Reporter hob Decken und Plastikfolien, die über die Toten gelegt worden waren, hoch und zeigte die zerstückelten Leichen. „Wir entschuldigen uns dafür, diese Bilder zu zeigen,“ sagte der Journalist. „Aber das ist der Terrorismus, dem wir uns ausgesetzt sehen.“ Ihm zufolge waren auch Kinder unter den Toten. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Russland machte sich die Argumentation der Regierung in Damaskus zu eigen und warnte den Westen, sich über den Sicherheitsrat in innere syrische Angelegenheiten einzumischen.

  • 10.02.2012, 15:03 UhrAnonymer Benutzer: audit

    „US-Gruppen halfen Aufstände zu fördern“ über einen kleinen Kern von regierungsfinanzierten Organisationen die die Demokratie in autoritären arabischen Staaten „promoten“. Die amerikanischen „demokratie-bildenden“ Kampagnen spielen eine größere Rolle beim Schüren der Proteste als bisher bekannt; mit Schlüsselpersonen der Bewegungen, die durch Amerikaner trainiert wurden in Kampagnen, Organisation durch neue Kommunikationsmittel und Überwachung von Wahlen. Eine Anzahl dieser Gruppen und Einzelpersonen waren direkt involviert in die „Revolten und Reformen“ die die Region erschüttern, einschließlich derer in Ägypten, Bahrain, Jemen. Der Aktivist Entsar Qadhi aus dem Jemen, wurde finanziert und ausgebildet von Gruppen wie International Republican Institute, National Democratic Institute und Freedom House.

  • 10.02.2012, 14:51 Uhrhdtvideo

    Nach dem Irak und Libyen wird ein weiteres Land von westlicher Seite als "böse" gebrandmarkt und ins Chaos gestürzt, weil es nicht zur Achse des Petrodollar gehört. Die Bevölkerung? Achja, diese Bauern auf dem Schachfeld ...

  • 10.02.2012, 14:09 UhrAnonymer Benutzer: pro-D

    Saudi Arabien zahlt ja auch in dollar
    Syrien udnd er IRAN wollen aber in Euro zahlen

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