Schwere Kämpfe
Rebellen greifen Hauptstadt des Tschads an

Unruhen im Tschad: Rebellen haben am Donnerstag die Hauptstadt des zentralafrikanischen Landes Tschad angegriffen. Ziel ist der Sturz von Präsident Deby.

HB NDJAMENA. Die Rebellen lieferten sich in der Umgebung von Ndjamena heftige Kämpfe mit Soldaten der regulären Armee, berichtete der französische Radiosender RFI. In der Stadt sei schweres Artilleriefeuer zu hören gewesen.

Präsident Idriss Deby erklärte dagegen, seine Armee habe die volle Kontrolle über Ndjamena wiederhergestellt. „Die Rebellen- Verbände seien total aufgerieben worden, am Parlament gebe es nur noch vereinzelt Schusswechsel aus leichten Waffen, aber die Situation ist vollständig unter Kontrolle“, sagte Idriss RFI.

Rebellen der „Einheitsfront für den demokratischen Wandel“ (FUC) versuchen seit langem Präsident Deby zu stürzen. Dieser will sich nach 16 Jahren an der Staatsspitze am 3. Mai zur Wiederwahl stellen. Frankreich hatte erst am Mittwoch seine 1200 Soldaten im Tschad in Alarmbereitschaft versetzt und 150 Mann Verstärkung auf den Weg gebracht. Sie versorgen auf Grund eines Abkommens die „rechtmäßig gewählte Regierung“ mit Daten aus Aufklärungsflügen über dem Kampfgebiet. Zudem müssten 1500 Franzosen im Tschad geschützt werden.

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