Schwerpunkt Griechenland
EU startet neues Hilfsprogramm für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge in Griechenland müssen in Auffanglagern leben. Um dem entgegenzuwirken, hat die EU-Kommission ein neues Hilfsprogramm gestartet. Unter erhalten sollen die Menschen Wohnungen und Geldkarten erhalten.
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AthenDie EU-Kommission hat am Donnerstag ein neues Hilfsprogramm für Flüchtlinge in Griechenland gestartet, mit dem vielen von ihnen ein Leben außerhalb der Auffanglager ermöglicht werden soll. Im Rahmen des mit 209 Millionen Euro ausgestatteten Programms sollen Wohnungen und Häuser angemietet werden, in denen bis zum Jahresende bis zu 30.000 Flüchtlinge untergebracht werden können. Derzeit leben rund 62.000 Flüchtlingen vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, die seit der Schließung der sogenannten Balkan-Route nach Nordeuropa in Griechenland festsitzen, in zumeist überfüllten Auffanglagern.

Nach Angaben der Kommission sollen zusammen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR 22.000 Unterkünfte auf dem Festland und etwa 2000 weitere auf den Inseln angemietet werden. Zudem erhalten die Flüchtlinge eine Geldkarte, mit der sie Waren des täglichen Bedarfs und Arzneimittel sowie Fahrkarten kaufen können. Dies sei eine völlig neue Art der Hilfe, um die Lebensbedingungen der Flüchtlinge zu verbessern, sagte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides. Ziel sei es, die Flüchtlinge aus den Lagern herauszuholen und ihnen zu helfen, ein sichereres und normales Leben zu führen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schwerpunkt Griechenland: EU startet neues Hilfsprogramm für Flüchtlinge"

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  • Herr Holger Narrog@ Ich vermute auch einen Trick, die parken die Schmarotzer und holen sie nach der Wahl her.

  • Ich denke diese Massnahme kommt zu spät

    Soweit mir bekannt ist die BT Wahl im September. Nach der Regierungsbildung etc. kann Fr. Merkel die Goldstücke dann ab Dezember hierher holen. Sinnvoller wären Deutsch Kurse. Wörter wie: Sozialhilfe, Wohngeld, "für Flüchtlinge kostenlos" wären für diese Menschen im künftigen Alltag hilfreicher.

  • Es fehlen noch die kostenlosen Eintrittskarten für griechische Spaßbäder und lustige Inselrundfahrten.

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