Sechs-Parteien-Gespräche
USA lehnen bilaterales Atomabkommen mit Nordkorea ab

Ungeachtet weiterer bilateraler Verhandlungen mit Nordkorea wollen die USA kein zweiseitiges Abkommen über das Atomprogramm des kommunistischen Staates schließen. „Wir haben nicht die Absicht, eine bilaterale Vereinbarung mit Nordkorea auszuhandeln“, sagte US-Präsidialamtssprecher Scott McClellan am Donnerstag.

HB WASHINGTON. „Diese Herangehensweise ist versucht worden, aber gescheitert.“

Die USA beteiligen sich an den Sechs-Parteien-Gesprächen in Peking, in denen Nordkorea zur Aufgabe seines Atomprogramms bewegt werden soll. Abseits der allgemeinen Konferenz, an der auch Südkorea, China, Russland und Japan teilnehmen, beraten die USA und Nordkorea in bilateralen Gesprächen. Die Sechs-Parteien-Gespräche gehen am Freitag in den vierten Tag. Ein Durchbruch ist bislang nicht erzielt worden.

Nordkorea hatte abweisend auf ein Angebot der USA reagiert, dem Land Sicherheitsgarantien zu geben, wenn es sein Atomprogramm komplett aufgibt. Nordkorea fordert neben Sicherheitsgarantien dringend benötigte Hilfslieferungen. Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatte sich im Februar verschärft, weil das Land bekannt gegeben hatte, es verfüge über Atomwaffen.

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