Selbstmordanschlag
Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan verletzt

Ein Selbstmordattentäter hat in Nordafghanistan drei Soldaten einer Bundeswehr-Patrouille verletzt. In der Nähe der Stadt Kunduz explodierte eine Bombe neben ihrem Fahrzeug.

HB KABUL Bei einem Selbstmordanschlag sind drei Bundeswehr-Soldaten in Nordafghanistan leicht verletzt worden. Auch ein afghanischer Übersetzer trug leichte Blessuren davon, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mitteilte.. „Es war ein Selbstmordanschlag“, sagte ein Sprecher. „Wir haben Leichenteile gefunden.“ Vermutlich sei ein Sprenggürtel benutzt worden.

Die Verletzten erlitten Schürfwunden und Knalltraumata und sind inzwischen im Krankenhaus behandelt worden. Ihr gepanzertes Fahrzeug vom Typ Wolf wurde bei dem Anschlag beschädigt. Die Männer waren in einem Konvoi der Schutztruppe ISAF westlich von Kundus unterwegs. Der Anschlag ereignete gegen 16.45 Uhr Ortszeit an einer Brücke.

Im Mai waren bei einem Taliban-Anschlag in Kundus drei Bundeswehr-Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Damals hatte es zudem einen weiteren Anschlag außerhalb der Stadt gegeben, bei dem aber niemand zu Schaden kam.

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