Seuchenbekämpfung
Zwölf Staaten führen Flugticketsteuer ein

Mit der Besteuerung von Flugtickets geht eine Pioniergruppe von zwölf Staaten neue Wege zur Finanzierung der Seuchenbekämpfung in der Dritten Welt. Das ist das Ergebnis der Pariser Konferenz zu innovativen Instrumenten der Entwicklungsfinanzierung.

dpa PARIS/GENF. Uno-Generalsekretär Kofi Annan hatte die rund 100 Teilnehmerstaaten der Konferenz am Dienstag aufgerufen, die Ticketsteuer einzuführen. Das Geld soll zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in der Dritten Welt genutzt werden.

London will die Hälfte seiner bestehenden Flugticketsteuer zur Seuchenbekämpfung nutzen. Paris besteuert Flugscheine vom 1. Juli 2006 an mit bis zu 40 Euro. Deutschland, Belgien, Indien und mehr als 30 weitere Staaten wollen weiter über Alternativen beraten. Die USA, Kanada, Australien, Irland, Italien und Portugal sind gegen die Ticketsteuer. Die Internationale Vereinigung für Luftverkehr kritisierte das Vorhaben: „Die Fluggesellschaften spielen eine entscheidende Rolle in der Wirtschaftsentwicklung der Länder.“

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