Sexskandal
Ermittlungen gefährden Australiens Regierung

Ein möglicher Sexskandal erschüttert Australiens Regierung. Ein Abgeordneter soll mit Gewerkschaftsgeldern Prostituierte bezahlt haben. Die Labour-Regierung könnte einen Sitz verlieren - und damit ihre Mehrheit.
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CanberraDie australische Polizei hat in einem möglichen Sexskandal neue Ermittlungen gegen einen Abgeordneten der regierenden Labour-Partei aufgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Gewerkschaftsfunktionär 2005 und 2007 eine Kreditkarte der Arbeitnehmervertretung zur Bezahlung von Prostituierten missbraucht zu haben.

Sollte Craig Thomson wegen Diebstahls oder Betrugs verurteilt werden, würde dies Ministerpräsidentin Julia Gillard ihre Regierungsmehrheit von einem Sitz kosten. Thomson hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Er hat erklärt, seine Unterschrift sei gefälscht worden. Der nicht genannte Täter habe das Geld zurückgezahlt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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