Sicherheitskooperation
Obama sichert Golfstaaten „eisernen“ Einsatz zu

Die USA haben den arabischen Golfstaaten Schutz gegen etwaige Bedrohungen zugesichert. Zur Verteidigung der Partner sei auch ein militärisches Eingreifen möglich, sagte Barack Obama nach einem Gipfeltreffen.
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Camp DavidUS-Präsident Barack Obama hat die Sorgen der Golfstaaten vor einem Atomdeal mit dem Iran mit Sicherheitsgarantien zu zerstreuen versucht. Mit „eisernem“ Einsatz werde sein Land dafür sorgen, dass eine Vereinbarung mit Teheran die arabischen Verbündeten nicht gefährde, erklärte Obama am Donnerstag bei einem Gipfeltreffen mit dem Golfkooperationsrat in Camp David. Auch militärische Gewalt schloss er zu diesem Zweck nicht aus. In einer gemeinsamen Erklärung wurden zudem neue Kooperationen bei Anti-Terror-Maßnahmen, Sicherheit im Seeverkehr, Cybersicherheit und Raketenabwehrsystemen angekündigt.

Die USA streben ein Atomabkommen mit dem Iran an, das bis Ende Juni im Detail ausgehandelt werden soll. Ziel des Westen ist es, den Iran vom Bau einer Atombombe abzuhalten. Teheran will die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen erreichen. Die Golfstaaten fürchten jedoch, dass ein erstarktes Teheran die Machtverhältnisse in der Region zu seinen Gunsten verschieben könnte. Verstärkt werden die Animositäten durch konfessionelle Unterschiede - die arabischen Golf-Regime sind durchweg sunnitisch, der Iran schiitisch.

Die Atomverhandlungen mit Teheran hatten die Beziehungen der USA zu vielen ihrer traditionellen Partner im Nahen Osten zuletzt belastet. Zum Abschluss des Gipfels in Camp David sagte Obama, die Golfstaaten seien zwar nicht gebeten worden, den noch unfertigen Atomdeal zu „unterschreiben.“ Doch seien sie sich darüber einig, dass „eine umfassende, überprüfbare Lösung zu regionalen und internationalen Bedenken über Irans Nuklearprogramm auch im Sicherheitsinteresse“ des Golfkooperationsrats sei.

Zu dessen Mitgliedern gehören Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate. Zum Gipfel in Camp David reisten nur zwei Staatschefs - die Emire von Katar und Kuwait. Riad wurde von Kronprinz Mohammed bin Najef und dessen Stellvertreter Mohammed bin Salman vertreten. König Salman kam nicht wie angekündigt nach Camp David.

Agentur
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Associated Press / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Auch eventuell gegen Israel?

  • Will man nun noch den ganzen Golf destabilisieren? Viel Erfolg!

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