Sicherheitslage zu prekär
UN-Gesandter für Verschiebung der Wahl im Irak

Laut dem Sondergesandte der Uno für den Irak, Brahimi, macht die Lage in dem Land die Verschiebung der Wahl nötig. Zudem kritisierte er das Vorgehen der USA.

HB BERLIN. Der UN-Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat sich für eine Verschiebung der für Ende Januar geplanten Wahl im Irak ausgesprochen. Sollte die Stimmabgabe auf die ruhigeren Gegenden des Landes beschränkt bleiben, würde die sunnitische Minderheit in Krisengebieten wie Falludscha von der Wahl ausgeschlossen, sagte Brahimi der niederländischen Zeitung «NRC Handelsblad». Brahimi sagte, es sei nicht möglich Wahlen abzuhalten, «falls die Lage so bleibt».

Der Algerier, der in den Irak entsandt worden war, um den Aufbau der Interims-Regierung in Bagdad zu unterstützen, kritisierte ferner die harte Linie der Amerikaner und des Übergangs-Ministerpräsidenten Ajad Allawi: «Wenn die Amerikaner und Allawi 50 Menschen töten, die sie für Feinde halten, treiben sie 500 Feinde in den Widerstand. Das ist kein Fortschritt».

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