„Sicherheitsrisiko“
Mohammed-Karikaturist aus Hotel geworfen

Der von Islamisten mit dem Tod bedrohte dänische Zeichner Kurt Westergaard sitzt auf der Straße. Er muss nach eigenen Angaben aus seinem Hotel ausziehen, weil er ein „Sicherheitsrisiko“ darstellt.

HB KOPENHAGEN. Wie Westergaard am Dienstag im Rundfunksender DR sagte, habe ihn die Hotelleitung zum Auszug aufgefordert. Er sei nun mit seiner Frau ohne Obdach, weil er wegen der Morddrohungen auch nicht nach Hause zurückkehren könne.

Westergaard hatte den Propheten Mohammed für die Veröffentlichung von zwölf Karikaturen in der Zeitung „Jyllands-Posten“ als finsteren Mann mit einer gezündeten Bombe im Turban gezeichnet. Er musste im November auf Anraten des dänischen Geheimdienstes PET seine Wohnung verlassen und untertauchen, weil drei Männer mit islamistischem Hintergrund nach Überzeugung der Behörden einen Anschlag planten. Die drei wurden letzte Woche festgenommen.

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