„Sie werden nicht anerkannt werden“,
Kreise: Alt-Verträge mit Irak zur Lieferung von Öl ungültig

Die Lieferverträge, die Ölkonzerne mit dem Irak vor dem Sturz des irakischen Präsidenten Saddam Hussein geschlossen haben, sind Diplomatenkreisen zufolge nach der neuen Resolution der Vereinten Nationen (Uno) ungültig.

Reuters NEW YORK. „Die Verträge wurden von einer früheren Regierung unterzeichnet und die neue Resolution greift dieses Thema nicht auf“, verlautete am Donnerstag aus Diplomatenkreisen des Westens. „Sie werden nicht anerkannt werden“, hieß es. Der UNO-Sicherheitsrat stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit für ein Ende seiner Sanktionen gegen den Irak und gab den USA und Großbritannien weit reichende Vollmachten, das Land und seine Ölindustrie zu verwalten.

Russland wird nach den Worten von Außenminister Igor Iwanow auf die Erfüllung seiner Öl-Verträge bestehen. Die Verträge sollten vollständig erfüllt werden, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax Iwanow bei dessen Besuch in Paris anlässlich des Treffens der G-8-Außenminister. Russische Ölkonzerne wie LUKOIL und andere Firmen haben insgesamt Verträge mit einem Volumen von 4 Mrd. Dollar mit dem Irak.

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