Sieben Festnahmen
Zelle von Islamisten in Spanien ausgehoben

Die spanische Polizei hat bei landesweiten Razzien eine Zelle von militanten Islamisten ausgehoben und sieben Verdächtige festgenommen.

HB MADRID. Wie in der Nacht zum Dienstag aus Ermittlerkreisen in Madrid verlautete, stand die Gruppe im Verdacht, Terroranschläge geplant zu haben. Allerdings sei bei Hausdurchsuchungen kein Sprengstoff entdeckt worden.

Die Terror-Planungen hätten sich anscheinend noch in einem Anfangsstadium befunden, hieß es. Drei der Verdächtigen stammten aus Algerien und einer aus Marokko. Bei den drei anderen sei die Staatsangehörigkeit zunächst nicht bekannt gewesen.

Die Festgenommenen hatten nach diesen Angaben in abgehörten Telefongesprächen von Plänen zu einem großen Bombenanschlag gesprochen. Allerdings seien keine konkreten Details genannt worden. Vier der Verdächtigen wurden in Almería im Südosten Spaniens festgenommen und je einer in Gandía im Osten des Landes, in Málaga und Madrid.

Die Razzien dauerten in der Nacht an. Es sei nicht auszuschließen, dass noch weitere Verdächtige festgenommen würden, hieß es. Im März hatten islamistische Terroristen mit einer Serie von Anschlägen auf Madrider Vorortzüge 191 Menschen getötet und 1 500 verletzt.

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